Barttrends 2012 für Männer

Werwolf oder Jüngling? Bart oder kein Bart? Immer wieder gab es Zeiten, in denen sich Männer kollektiv wieder Gesichtshaare wachsen ließen, und andere, in denen nur ein glattrasiertes Gesicht ein schönes Gesicht war. In den 1970er-Jahren hatten die IT-Männer alle einen Bart oder zumindest einen Schnauzer, wer sich rasierte, gehörte zum Establishment. Ein Jahrzehnt später war es mit dem Hype wieder vorbei.

Die gute Nachricht 2012: Der Vollbart liegt wieder im Trend! Die schlechte: Ein Vollbart fordert Aufmerksamkeit und Pflege. Für alle, die keine Zeit für Bartpflege haben, empfiehlt sich ein Schnauzer oder ein Dreitagebart.

Vollbart
2012 sind Vollbärte erwünscht – allerdings ist die aktuelle Variante etwas kürzer als die klassische aus den 1970er-Jahren. Bei den IT-Männern hört der Vollbart unterhalb des Kinns wieder auf. Grundsätzlich steht ein Vollbart den meisten Männern: Wer sehr markante Gesichtszüge hat, kann sie mit einem Vollbart ein wenig ausgleichen. Ein Vollbart ist ideal für Männer mit gleichmäßigem Bartwuchs – wer einen sehr unregelmäßigen Haarwuchs hat, sollte vom Vollbart die Finger lassen.

Idealerweise wird der Vollbart mit dem Rasiermesser gestutzt und in Form gebracht – am besten vom Friseur. Der Bart sollte klare Kanten haben – sowohl bei der Halspartie als auch an den Wangen. Am besten wird der Bart täglich gewaschen, ein Tropfen Seidenöl macht den Bart geschmeidiger.
Schnurrbart

Frauenschwarm Jean Dujardin trägt ihn im oscargekrönten Streifen „The Artist“ und auch die Schauspieler George Clooney, Jonny Depp und Brad Pitt wurden zeitweise mit einem gesehen: Der Schnurrbart ist seit etwa einem Jahr wieder salonfähig – ganz im Sinne der aktuellen Retro-Welle. Doch auch er erfordert Aufmerksamkeit: Der Schnäuzer sollte jeden dritten Tag gekürzt werden, da die Haare unterschiedlich schnell wachsen. Pflegetipp: Mit einer Zahnbürste und ein wenig fetthaltiger Creme kann der Schnurrbart bestens gestylt werden.

Dreitagebart
Vom Dreitagebart gibt es unzählige Varianten – gut gepflegt kommen die Bärte bei den Frauen toll an! Schließlich wirken sie ein wenig wild, verträumt und maskulin. Den Girls geben sie also das Zeichen: „Hei, ich bin frei und männlich, aber kein totaler Macho. Komm her und zähm‘ mich!“

Wer einen regelmäßigen Bartwuchs hat, kann – ganz dem Namen nach – die Haare einfach wachsen lassen und nach drei Tagen cutten. Ist der Bartwuchs unregelmäßig, die Haare besser vier bis fünf Tage wachsen lassen und dann mit einem Barttrimmer die Härchen auf 1 bis 1,3 Millimeter kürzen. Dann mit dem Rasierer am Hals saubere Konturen schneiden. Fertig ist der Dreitagebart!

Kommentare

  1. Wo sind die Teilnehmer mit ausrasierten Backenbärten?? vor Jahren sah man zum ersten Mal den „Jugendtrend“ von ausrasierten Kopfhaar-frisuren; hey – Leute: das ist auch eine neue Bartkategorie !!
    [ und mit gleichzeitig ausrasierten Kopf- und Barthaaren könntet ihr bei Teilnahme an einer Bartmeisterschaft gleich doppelte XXX-meister werden ;-))) ]

    Guten Bart- und Haarwuchs !!

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