Barttrends 2013 für Herren – Männer tragen auch diesen Sommer Bart

Die 70er-Jahre: Mann trägt Vollbart und Schnauzer. Die 2010er-Jahre: Mann trägt wieder Bart!

Vollbart und Schnauzer im Doppelpack bleiben zwar den Naturburschen überlassen, aber eine gepflegte Bart- oder Moustache-Aufzucht liegt wieder voll im Trend. Glattrasiert ist passé – die haarlosen Zeiten sind vorbei – es lebe der Bär im Mann!

Das Bart-Revival

Vor etwa zwei Jahren begann das Revival der Bärte und es hält auch 2013/14 weiter an. Doch mit dem Bart ist es nicht ganz so einfach: Dem einen juckt er, dem anderen wächst er unregelmäßig. Außerdem gibt es neben dem Vollbart noch diverse Bartmodelle, unter denen Mann erst einmal den Passenden finden muss: Der eine liebt den Drei-Tage-Bart, der andere (z.B. Schauspieler Vincent Gallo) schwört auf den Zehn-Tage-Bart, wieder andere fühlen sich mit einem Vollbart wohl.

Der Klassiker: Der 3-Tage-Bart

Der 3-Tage-Bart ist inzwischen der B. B. King unter den Bärten, also ein absoluter Klassiker. Dabei darf er inzwischen nicht nur am Wochenende beim Auto Reparieren, sondern auch im Geschäftsleben getragen werden.

Dieser Bart ist perfekt für alle jungen Männer, die sich gern etwas Erfahrung ins Gesicht schreiben – und männlich wirken möchten. Eigentlich steht der 3-Tage-Bart praktisch allen Männern. Einzige Ausnahme: Wem nur hie und da Büschel am Kinn wachsen, aber niemals regelmäßige Stoppeln, der lässt besser die Finger vom Drei-Tage-Bart, außer er möchte wie eine gerupfte Hyäne aussehen und Mädels durch Mitleid rumkriegen.

Wiederentdeckt: Der 10-Tage-Bart

Der 10-Tag-Bart ist dann perfekt, wenn Sie in der Kreativbranche oder im Sportbereich arbeiten: Niemand, der bei Ihnen Rafting macht oder eine neue Werbekampagne in Auftrag gibt, wird sich über Ihren Look wundern – für Sportler und Künstler ist es schließlich ihr Job, Grenzen zu überschreiten.

Und doch gibt es zwei Regeln, damit den 10-Tage-Bart auch die Ladys gut finden:
1. Nach ca. einer Woche muss der Bart getrimmt werden, nehmen Sie dafür ein entsprechend scharfes Trimm-Gerät. Frauen mögen wilde Kerle, aber keinen kompletten Wildwuchs.
2. Genaue Konturen lassen den Bart gepflegt aussehen: Am Hals unter dem Adamsapfel alle paar Tage sauber nach hinten rasieren.

Hip: Der schmale Oberlippenbart

Sie wohnen in Berlin? Dann lassen Sie die Finger von dem Oberlippenbart, der war dort letztes Jahr groß in Mode. Wenn Sie irgendwo anders leben, dann dürfen Sie sich ihn gern wachsen lassen – schließlich ticken dort die Uhren auch etwas anders. Sie sind über 35? Dann verzichten Sie ebenfalls auf den schmalen Oberlippenbart. Sie gehen nicht mehr als junger Trendsetter durch – und deshalb glauben dann alle, Sie wären noch aus den 40er-Jahren übriggeblieben oder der Hauptdarsteller von „The Artist“ oder das Familienoberhaupt der Adams Family.

Treffen diese zwei Kriterien nicht auf Sie zu, dürfen Sie sich ruhig einen schmalen Oberlippenbart wachsen lassen, diese Variante ist im Gegensatz zum Schnauzer sehr viel dünner. Allerdings muss er sehr gut gepflegt werden – ansonsten ist der Charme verloren. Perfekt zum Bart passt der italienische Gentlemen-Look der 40er-Jahre: Hut, Nadelstreifenanzug, Lederschuhe.

Gestanden: Kombination zwischen auslaufendem Oberlippen- und Kinnbart
Commander Riker bez. Jonathan Frakes vom Raumschiff Enterprise trägt einen – und ist somit ein uriger Kontrast zum eigentlichen Kommandanten des Schiffes, das durch die Weiten des Weltalls fliegt. Bei dieser Bart-Symbiose trägt Mann einen Schnauzer, der nach unten hin ausläuft und sich dort mit dem Kinnbart vereinigt.

Der Schnauzer sollte dabei nicht zu dick sein – dann werden auch die vollen Lippen betont. Bei dieser Bartvariante darf man ruhig ein wenig nachlässig sein, ein zu präziser und konturierter Bart sieht unecht aus. Etwas Wildwuchs ist also erlaubt, und wenn zum Rasieren keine Zeit ist, dann verwandelt sich der Oberlippen-/Kinnbart in einen bärigen Vollbart.

Besonders gut sieht der Doppel-Bart bei Naturburschen aus, also bei Naturparkaufsehern, Jägern, Seeleuten etc. Wer bei der Bank am Schalter arbeitet, sollte vielleicht vor dem neuen Look einmal nachfragen, ob so viel Haar erlaubt ist.

No-Go’s
Auch Bärte unterliegen also modischen Trends und Tendenzen. Zu den absoluten No-Go’s gehören derzeit der Präzisionsbart alla Prince und der Soul Patch, das kleine, dreieckige Bärtchen zwischen Unterlippe und Kinn. Ansonsten ist mehr oder weniger alles erlaubt, vom Vollbart bis hin zum schmalen Oberlippenbärtchen. Ein gepflegter Bart ist immer angesagt! Und die Ladys finden das natürlich toll. Kleiner Tipp: Allen Jungs, die gern etwas kantiger und männlicher wären, verleiht ein Bart den nötigen markanten Sex-Appeal, um interessant zu wirken.

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