Herrenfrisuren Trends 2013 – Coole Sommerfrisuren für Männer

Auf den vergangenen Modeschauen zur neuen Saison Frühling/Sommer 2013 wurden nicht nur die Klamotten, sondern auch die Frisuren genau beäugt: Schließlich geben große Namen wie Gucci, Armani oder Louis Vuitton auch vor, in welche Richtung es frisurentechnisch hingeht.

Retro auch bei den neuen Männerfrisuren

Die neuen Trends greifen weit zurück. Wie auch die Designer der Modebranche bedienen sich die Haarstylisten derzeit vor allem der Vergangenheit, wandeln ältere Formen und Schnitte etwas ab und erschaffen so Neues. Der Vintage-Look ist nun endgültig auch bei den Frisuren angekommen – James Dean, Elvis oder die Beatles dienen dabei als Vorbild. Wir zeigen, welche Schnitte, Stylings und Trends Sie im kommenden Frühling und Sommer auf keinen Fall verpassen sollten…und welche Frisuren zu welchen Männern passen!

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Die neuen Sommerfrisuren 2013 – Was liegt im Trend?

1. Dreitagebart und Fransen
Dieser Sommerlook ist ziemlich cool: Die Haare länger wachsen lassen und dann mit mattem Gel seitlich nach oben stylen. Dazu ein Dreitage-Bart und eine Sonnenbrille – voilà, fertig ist der lässigste Sommer-Look der Saison!
Ideal für: Rundliche Gesichter bekommen durch diesen Schnitt Kontur!

2. Military-Look
Das Camouflage-Muster, das wir von der Militärkleidung kennen, steht dieses Jahr wieder hoch im Kurs – passend dazu wird auf den Laufstegen der 5-Milimeter-Kurzhaarschnitt getragen. Die Frisur ist herrlich unkompliziert und somit perfekt für den Sommer!
Ideal für: Männer mit kantigen Gesichtern, niederer Stirn und gleichmäßigem Hinterkopf.

3. The Artist
the-artist-jean-dujardinJean Dujardin bekam – zwar nicht für seine Frisur – jedoch für seine Rolle im Schwarz-weiß-Film „The Artist“ einen Oskar. Trends leben von Inspiration aus Kunst, Musik und Film – so auch diese, die der verführerischen Eleganz von Jean Dujardin nachempfunden ist:

Die Haare werden an den Seiten kurz geschnitten. In der Mitte bleiben sie länger – diese werden mit Gel in einer Welle auf die Seite gekämmt. Durch einen gepflegten Schnurrbart wird der Cabaret-Look perfektioniert.
Ideal für: Männer, die oft Anzug tragen und sich grundsätzlich konventionell-elegant kleiden. Der Schnurrbart betont schöne Lippen.

4. Rockabilly in Farbe

Rockabilly steht ganz im Zeichen des Rock ’n’ Roll der 40er- und 50er-Jahre – und folgt dem Stil von Elvis Presley und Johnny Cash. Seit einigen Jahren liegt der Vintage-Retro-Stil wieder voll im Trend. Wichtigste Kennzeichen für diesen Look: Die Tolle und die Pomade! Und so geht’s: Das Haar am Vorderkopf auf etwa zehn Zentimeter Länge wachsen lassen. Am Hinterkopf werden die Partien gleichmäßig gestuft und steigen dann nach vorn hin an.

Die vorderen Haare werden mit Stand nach oben geföhnt, die Tolle mit einer Rundbürste nach hinten gelegt. Mit einem groben Kamm Pomade einarbeiten und die Form fixieren. Aktueller Trend: Rockabilly in Farbe, z.B. mit einem Farbverlauf in Messing oder Kupfer!
Ideal für: Lässige Rock ’n’ Roll-Jungs, die am liebsten im Jeanshemd und auf dem Motorrad durch den Sommer brausen.

5. Der Pilzkopf
Es war klar, irgendwann musste er wieder kommen: Der Pilzkopf. Das Markenzeichen der erfolgreichsten Boy-Band aller Zeiten – der Beatles. Die wilden 60er-Jahre werden derzeit von den Designern neu gemixt, kein Wunder also, dass nach den kreisrunden John-Lennon-Sonnenbrillen jetzt die Pilzköpfe anstehen. Für die Frisur wird ein langer, gestufter Pony geschnitten. Die Haare werden nach vorn gekämmt und fixiert, die Hinterkopf-Partien und die Seiten oberhalb der Ohren bleiben kurz.
Ideal für: Junge Männer mit ebenmäßigem Gesicht, die gern im Preppy-Look ausgehen.

6. Asymmetrisch
Bei den Damen-Kollektionen sah man bereits im vergangenen Jahr asymmetrische Schnitte, nun laufen auch die Models der Herrenkollektionen mit schrägen Linien über die Laufstege: Die Grundform der Frisur ist eckig, es wird ein langer Pony mit asymmetrischen Fransen geschnitten.
Ideal für: Kreative und Künstler, die viel Zeit für ihre Frisur haben und auffallen möchten.

7. Der Dandy
Er ist elegant, verführerisch, melancholisch: Der Dandy. Schmal geschnittene Anzüge, wallende Halstücher, Spazierstock mit elegantem Knauf, sorgfältige Frisuren – Beau Brummel gilt als erster Vertreter des Dandytums. Die Legende besagt, dass Brummel gleich drei Frisöre hatte:

Einen für die Stirn, einen für den Hinterkopf und einen für die Seiten. Im 19. Jahrhundert setzten Schriftsteller wie Oscar Wilde oder Aubrey Beardsley das Dandytum und den Ästhetizismus weiter fort. Und er lebt auch heute noch, der Dandy: Langes Deckhaar, das locker zur Seite gekämmt wird und ein kurzer Undercut – fertig ist die Hommage an Brummel und Wilde!
Ideal für: Ästheten, die Wert auf ihr Äußeres legen, auf Kunst und eine gewisse Eleganz.

8. James Dean
Lockiges Haar und keine Ahnung, was man damit anfangen könnte? Dann ist die Frisur à la James Dean perfekt! Das spektakuläre und eigenwillige Designer-Duo Viktor und Rolf lässt die Models regelmäßig im James-Dean-Look über den Laufsteg spazieren. Die Mittelpartien bleiben länger, die Seitenpartien werden gekürzt. Nach dem Waschen und Trocknen der Haare werden diese mit den Fingern und etwas Styling-Gel nach vorn hin in Form gebracht – ohne Bürste, um den welligen Look zu erhalten.
Steht wem: Die Frisur ist ideal für alle mit leichten Locken und Wellen.

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