Wer übernimmt die Kosten für die Hochzeitsfeier?

Der Hochzeittag soll der schönste oder zumindest einer der schönsten Tage im Leben werden? Alle Verwandten, Freunde und auch Bekannten sollten eingeladen werden? Ein Brautkleid von der Stange kommt nicht in Frage?

An dekorativen Accessoires soll nicht gespart werden? Der Champagner soll in Strömen fließen? Dann ist nicht nur mit einer aufwendigen Organisation, sondern auch mit erheblichen Kosten zu rechnen. Doch wie können diese im Vorhinein ermittelt werden und wer steht dafür gerade?

Wie viel kostet eine Hochzeit?

Wenn das Geld keine Rolle spielt, kann das Brautpaar natürlich aus dem Vollen schöpfen. Dann muss bei der Planung der Hochzeit kein Budget berücksichtigt werden. Das trifft leider bei den wenigsten Brautpaaren zu. Darum hat die Frage, wie viel eigentlich eine Hochzeit eigentlich kostet, keinen Seltenheitscharakter.

Tipp: Genau planen

Tipp: Genau planen

Und es gibt selbstverständlich keine allgemein gültige Antwort darauf. Die Preise für eine Hochzeit können sehr weit auseinander gehen. Entscheidend sind die Wünsche und Vorstellungen der Braut und des Bräutigams. Wie viel möchte bzw. kann überhaupt investiert werden?

Werden nur die engsten Freunde und Familienmitglieder eingeladen oder soll die Hochzeit im großen Stil gefeiert werden? Wie viel eine Hochzeit kostet, hängt letztendlich von zahlreichen Faktoren ab. Im Schnitt geben Brautpaare zwischen 10.000 und 15.000 Euro aus.

Mit 1.500 bis 5.000 Euro sollte aber auf alle Fälle gerechnet werden. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt, bei Hollywood-Paaren kann schnell ein Millionenbetrag zustande kommen. Doch man muss weder ein Star noch schwerreich sein, um eine unvergessliche Hochzeit zu arrangieren!

Wer übernimmt die Kosten: Klassisch wie früher oder emanzipiert wie heute?

Was die Ausgaben betrifft, sind zu aller erst zwei Fragen zu klären:

  • Wer übernimmt die Kosten?
  • Welches Budget steht folglich zur Verfügung?

Erst wenn auf diese beiden Fragen eine Antwort gefunden wurde, sollten Sie mit der Planung beginnen. Dass die Verwandten die Kosten oder zumindest einen Großteil davon übernehmen, gilt als klassische Variante, insbesondere wenn es sich um ein junges Brautpaar handelt. Einst übernahm traditionell der Brautvater die Kosten der Hochzeit.

Doch das hatte einen bestimmten Grund. Früher verfügten die jungen Frauen über kein eigenes Einkommen. Im Laufe der Zeit hat sich diese Situation aber verändert. Junge Menschen genießen heute unabhängig vom Geschlecht eine Ausbildung und verfügen über ein eigenes Einkommen.

Es ist den meisten Brautpaaren somit grundsätzlich möglich, ihre eigene Hochzeit selbst zu bezahlen. Fakt ist aber, dass sich wenige ohne Unterstützung eine halbwegs schillernde Hochzeit leisten könnten. Und spartanische Hochzeiten gelten nicht unbedingt als beliebt. Wenn das Paar nicht mit Hilfe rechnen kann oder möchte, besteht immer noch die Möglichkeit, diesbezüglich einen Kredit aufzunehmen.

Mit dem Hochzeitskredit zur Traumhochzeit

Es gibt inzwischen viele Banken, die günstige Hochzeitskredite anbieten. Besonders zu empfehlen ist ein Ratenkredit, wenn die Möglichkeit besteht, kostenlos Sondertilgungen vorzunehmen.

Sollten Sie dann in puncto Hochzeitsgeschenke mehr Geld geschenkt bekommen, als Sie erwartet haben, können Sie mit Hilfe der Sondertilgung sofort einen Teil des Kredits abzahlen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Sie vor dem Abschließen Ihres Hochzeitskredits einige wichtige Punkte beachten. Nur wenn Sie die Details richtig planen, sind Sie mit einem Darlehen auf der sicheren Seite.

  • Wie viel Geld brauchen Sie?
  • Welche Kreditgeber warten mit den besten Angeboten auf?
  • Vergleichen Sie die verschiedenen Offerten!
  • Wie schnell können Sie den Kredit erhalten?
  • Überschätzen Sie sich nicht, kalkulieren Sie mit Bedacht.

Hochzeitskredite eignen sich übrigens nicht nur für die Finanzierung der Hochzeitsfeier, sondern auch für die Flitterwochen.

Tipp: Warten Sie mit der Buchung der Hochzeitsreise oder der Anschaffung kostspieliger Dinge unbedingt, bis der Kredit wirklich genehmigt wurde!

Die Aufteilung der Kosten

Wie bereits gesagt, stehen zwei Wege offen, eine Hochzeitsfeier finanziell zu stemmen. Entweder Verwandte helfen dem Brautpaar oder das Brutpaar kommt für die Kosten selbst auf. Doch es gibt noch eine dritte Möglichkeit, die heute oft zum Tragen kommt. Dabei handelt es sich um die Aufteilung der Kosten.

Wenn alle zusammenlegen, kann eine wunderschöne Hochzeit genossen werden und die Ausgaben bleiben nicht an ein oder zwei Personen hängen. Da eine Hochzeit mit Gästen nicht nur zur Freude des Brautpaares gefeiert wird, sondern alle Anwesenden beglückt, ist es kein verkehrter Ansatz, dass die Kosten geteilt werden. Fragt sich nur, wer dann was übernimmt. Auch hier ist Organisation vonnöten. Zu den größten Kosten einer Hochzeit zählen:

  1. die Bewirtung der Gäste (Location, Essen, Trinken)
  2. die Hochzeitsmode (Brautkleid, Hochzeitsanzug, Schuhe, Accessoires)
  3. Make-up und Styling
  4. Hochzeitsfotograf inklusive Bilder
  5. Blumenschmuck
  6. und die Trauringe.

Diese Ausgaben betragen bei den meisten Hochzeiten 70 bis 80 Prozent der Kosten. Die restlichen 20 bis 30 Prozent betreffen die vielen Kleinigkeiten, also an sich geringere Beträge, die abhängig von der
Gestaltung der Feier aber zu einer beachtlichen Summe anwachsen können.

Hochzeit und sparen – passt das zusammen?

Egal ob die Kosten für die Hochzeit von den Verwandten übernommen, selbst getragen oder aufgeteilt werden, es ist immer möglich Geld zu sparen. Inwieweit Einsparungen gemacht werden, hängt natürlich von Ihren Vorstellungen ab. Vielleicht ist der Gedanke, gerade bei der Hochzeit zu sparen, alles andere als verlockend.

Schließlich ist die Hochzeitsfeier die größte Feierlichkeit im Rahmen einer Ehe. Und da will auch nicht unbedingt geknausert werden. Man will sich den schönsten Tag im Leben etwas kosten lassen. Dennoch gibt es eine ganze Reihe von versteckten Kosten, die unnötig sind und deshalb ausgeklammert werden können, ohne bei der Hochzeitsfeier Abstriche machen zu müssen.

Spar-Tipps für die Hochzeit:

  • Vermeiden Sie bei der Wahl des Hochzeittermins Feiertage.
  • Wählen Sie ein Hochzeitsthema, das auch mit wenig Aufwand schön umzusetzen ist. Basteln und dekorieren Sie selbst.
  • Entscheiden Sie sich für Blumen der Saison.
  • Gestalten Sie Einladungs- und Dankeskarten selbst.
  • Erstellen Sie die Gästeliste mit Bedacht: Je mehr Gäste Sie einladen, umso höher die Kosten.
  • Hochzeitsmode: Wenn Brautkleid und Hochzeitsanzug nicht von der Stange sein sollen, leihen sie sich diese aus.
  • Beginnen Sie mit dem Sektempfang erst am Nachmittag.
  • Entscheiden Sie sich nicht für die teuersten Speisen, wie z. B. Fisch, Meeresfrüchte oder Rinderfilet.
  • Eine „offene Bar“ sprengt Ihr Budget bestimmt: Servieren Sie z. B. je eine Sorte Rot- und Weißwein, Bier und Softdrinks.
  • Partyservice ist günstiger als die Hochzeitsfeier im Restaurant.
  • Grenzen Sie die Wahl der alkoholischen Getränke ein.
  • Lassen Sie sich in Bezug auf die Kosten von Profis beraten.

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