Männergesundheit – worauf sollten speziell Männer achten?

Das Thema Männergesundheit wird in unserer Gesellschaft leider oft vernachlässigt. Über typische Frauenkrankheiten spricht man dagegen deutlich häufiger. Dabei gibt es viele Erkrankungen, von denen nur Männer heimgesucht werden.

Und auch diesen kann man durch ein richtiges Verhalten vorbeugen. Wir wollen Ihnen im Folgenden ein paar typische Krankheiten, die den Mann in seinem Leben betreffen können, vorstellen und zudem aufzeigen, was Sie gegen diese Krankheiten tun können.

Erektionsstörungen aufgrund von Testosteronmangel

Das Thema der Erektionsstörungen ist für viele Männer noch immer ein Tabu. Oft gehen Sie diesem durch Vermeidung aus dem Weg. Selbst der eigenen Frau offenbaren sie sich erst dann, wenn es unumgänglich ist. Die Erektionsstörungen werden anfangs aus Scham nicht offen zugegeben. Die Männer versuchen dann jeglichen sexuellen Kontakt mit verschiedenen Ausreden zu vermeiden. In der Beziehung führt das dann irgendwann zu Spannungen, da die Frau denkt, er hätte das Interesse an ihr verloren.

Und sie sucht dann die Schuld bei sich selbst. Doch dabei ist es völlig normal, dass bei Männern ab einem Alter von etwa 40 Jahren der natürliche Testosteronspiegel abnimmt. Und das führt letztendlich vor diesen Symptomen, die jeder Mann fürchtet. Doch man kann etwas dagegen tun, sowohl präventiv als auch akut, wenn das Kind schon sprichwörtlich in den Brunnen gefallen ist. So sollte man sich gesund ernähren und den Konsum von Alkohol möglichst vermeiden. Ist der Testosteronmangel nicht nur altersbedingt, sondern krankhaft, so sollte der Arzt aufgesucht werden. Anzeichen dafür können überhöhte Müdigkeit, Depressionen und sexuelles Desinteresse sein.

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In den Apotheken gibt es spezielle Produkte für Männer, die allen Krankheitsbildern vorbeugen können. Wer unter Erektionsstörungen leidet, kann sich passende Mittel vom Arzt verschreiben lassen. Produkte wie MULTIprosti unterstützen die Vitalität von Männern im Alter.

Erektionsstörungen aufgrund von Gefäßverengungen

Mit zunehmendem Alter können die Erektionsstörungen auch aufgrund von Verengungen der Blutgefäße entstehen. Es bilden sich dann in den Äderchen rund um den Penis Verkalkungen, die aufgrund der mangelhaften Durchblutung die Erektion verhindern oder erschweren können. Auch hier kann geraten werden, dass gesunde Ernährung und Sport am besten dagegen vorbeugen. Sollten die Probleme schon bestehen, so gibt es einige Gynäkologen, die eine Stoßwellentherapie durchführen können. In insgesamt fünf Behandlungen werden die betroffenen Bereiche durch diese Wellen behandelt. Das sorgt dafür, dass ähnlich wie bei der Zertrümmerung von Nierensteinen diese Verkalkungen zerstört werden. Die Durchblutung kann dann im Idealfall wieder problemlos erfolgen. Die Erektion ist wieder möglich.

Zudem helfen auch Medikamente wie Viagra, Cialis oder Sildenafil. Diese sind durchblutungsfördernd und ermöglichen so auch eine problemlose Erektion, wenn die Verkalkungen noch nicht zu weit fortgeschritten sind. Der Hausarzt kann diese Medikamente bei Bedarf verordnen. Nur sollten Männer sich nicht schämen, das Problem überhaupt anzusprechen. Wer sich doch nicht offenbaren möchte, kann sich diese Medikamente auch im Internet bei einem Arzt recht anonym verschrieben lassen und durch eine Onlineapotheke zusenden lassen.

Schmerzen beim Wasserlassen

„Irgendwann kommen sie alle zu mir“,

dies Zitat stammt von einem bekannten Gronauer Urologen mit einem schelmischen Lächeln gegenüber seinem Patienten im mittleren Alter, als dieser zu ihm sagte, dass er noch nie bei solch einem Facharzt war. Der Grund seines Besuchs waren höllische Schmerzen beim Wasserlassen. Eine harmlose, aber äußerst schmerzhafte Harnröhrenentzündung wird eines Tages jeden Mann in seinem Leben mal ereilen.

Und somit hatte der Urologe mit seiner Aussage wohl recht. Doch die Probleme mit der Blase, Prostata oder den Harnwegen können auch andere Ursachen haben. Und die meisten Männer die Symptome erst dann, wenn die Beschwerden auftreten. In den meisten Fällen ist eine Erkrankung der Prostata die Ursache. Sehr oft kommt bei Männern ab 50 Jahren die sogenannte benigne Prostatahyperplasie vor. Dabei handelt es sich um eine gutartige Vergrößerung der Prostata. Jeder fünfte 50-Jährige und 70 Prozent der 70-Jährigen erleiden diese Krankheit.

Hodenkrebs

Hodenkrebs ist die häufigste Krebskrankheit bei jungen Männern im Alter von 25 bis 45 Jahren. Eine genetisch vorhandene Hodenfehllage begünstigt das Krebsrisiko. Hodenkrebs ist, wenn er frühzeitig erkannt wird, sehr gut heilbar. Männer sollten ihre Hoden regelmäßig abtasten. Stellen sie Schwellungen oder Knoten im Hodenbereich, die nicht schmerzen, fest, sollten sie den Arzt konsultieren. Eine Ultraschalluntersuchung gibt dann Gewissheit.

Psychische Erkrankungen

Psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Burn-out sind für viele Männer immer noch ein Tabuthema. Sie verdrängen diese Krankheitsbilder einfach und flüchten sich in exzessiven Sport, Alkohol oder schlimmstenfalls Drogen. Es ist anscheinend in unserer Gesellschaft noch immer nicht männlich, an solch einer psychischen Krankheit zu leiden. Doch auch Männer sollten offen damit umgehen, wenn sie sich über einen langen Zeitraum lustlos und depressiv fühlen. Und diese Verdrängung führt laut Statistiken dazu, dass Männer wesentlich häufiger Selbstmord begehen als Frauen.

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