Pelletheizungen – Kosten & Arten

Das starke Geschlecht testet gerne neue Techniken. Die eine oder andere Spielerei verträgt der fahrbare Untersatz auch noch, das Heimkinosystem ist eigentlich niemals perfekt und dieser häusliche Bedarf nach Neuerungen muss vor der Heizung nicht halt machen.

Eine Pelletheizung versorgt die eigenen vier Wände mit Wärme, wie es sonst nur Gas- oder Ölheizungen können und nützt dabei einen absolut natürlichen und kraftvollen Rohstoff. Pellets bestehen nämlich aus Sägenebenprodukten wie Holzspäne und Sägemehl.

Welche Arten von Pelletheizungen existieren?

Heizkosten vergleichen

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Grundsätzlich funktioniert eine Pelletheizung identisch zu einem üblichen Scheitholzofen oder wahlweise wie eine gewohnte Zentralheizung mit einem fossilen Brennstoff.

Die Einzelöfen dienen nur zur Beheizung eines einzigen Raums. Es lässt sich damit eine ähnlich romantische Atmosphäre, wie mit einem Kaminofen schaffen, denn es gibt auf dem Markt auch Ausführungen mit Sichtfenstern und entsprechenden Verzierungen. Mit einer Heizleistung von maximal 10 kW, bei Spezialmodellen, handelt sich dabei aber eher um ein Gimmick.

Die Zentralanlagen können mit der Kraft der Pellets ganze Wohnblocks effizient beheizen, wenn die entsprechende Zusatztechnik (Wassertanks etc.) installiert wurde.

Diese Systeme regeln den Nachschub an Pellets automatisch entsprechend der geforderten Heizleistung – zumindest solange sich noch ausreichend Rohstoff im Tank befindet. In Sachen Komfort müssen also keine Abstriche in Kauf genommen werden. Im Gegenzug bietet der Grundstoff Holz eine ganze Palette an Vorteilen. Diese Pluspunkte stammen teilweise von der Funktionsweise her.

Für den Umstieg bzw. das Heizen mit einer Pelletheizung gibt es verschiedene Förderungen. Einen Überblick über aktuelle Landesförderungen bietet http://www.propellets.at/de/foerderungen/landesfoerderungen/ mit Details zur Höhe der jeweiligen Förderungen.

Wie funktioniert eine Pelletheizung genau?

Je nach Bauweise existieren unterschiedliche Methoden der Entzündung und Zufuhr der Pellets. Bei manchen Ausführungen werden die Pellets über Heißluftzufuhr entzündet und in anderen Fällen per Glutherd, welcher dauerhaft aufrecht erhalten bleibt. Die Beschickung der Holzpellets erfolgt manuell oder -wie in den meisten Fällen- automatisch. Die Zufuhrsysteme können in folgende Kategorien eingeteilt werden:

  • Sturzbrandtechnik
  • Quereinschubfeuerung
  • Fallschachtfeuerung
  • Unterschubfeuerung
  • Walzenrostsystem

In manchen Fällen werden die Pellets von oben in einen Brennbereich eingeführt oder von unten über eine Förderschnecke. Weitere Systeme reduzieren den Ausstoß von Schadstoffen. Dazu trägt ein Saugzuggebläse oder eine sogenannte Lambdasonde bei.

Quelle: http://www.hausbaumagazin.at/pellets-heizen-mit-einer-pelletheizung/

  • Hinweis: Die Lambdasonde misst den Sauerstoffgehalt im Brennraum, um der Verbrennung gegebenenfalls mehr oder weniger Sauerstoff zuzuführen.

Welche Kosten fallen derzeit bei der Pelletheizung an?

Nach der Installation und neben einigen Aufwänden für den Service, interessieren sich die meisten Menschen für die Kosten der Pellets. Diese fallen schließlich regelmäßig an. In der Infobox finden Sie die derzeitigen Durchschnittspreise (Stand Jänner 2016) in Österreich für Pellets vor.

  • 1 kg Pellets: 23,67 Cent
  • Pellets pro kWh:4,83 Cent
  • Kostenvorteil beträgt gegenüber: -Heizöl extraleicht 11,6%
  • -Gas 43,3%
  • Hinweis: Die Preise für Pellets gelten als äußerst stabil, da es sich um einen heimischen Rohstoff handelt der nachwächst.

Info: Der Waldbestand in Österreich befindet sich im Wachstum. Es wächst circa 30 % mehr Holz nach als verbraucht wird. Folglich können sich die Nutzer von Pellets auf eine lange Preisstabilität einstellen und können mit gutem Gewissen heizen.

Wie wird die Pelletheizung eingebaut?

Einzelöfen stellen meist in sich geschlossene Systeme dar und können einfach aufgestellt werden. Wenn die Pelletheizung das bisherige Heizsystem für das gesamte Gebäude ersetzen soll, dann muss selbstverständlich ein Fachmann ran. Dieser baut dann einen entsprechenden Kessel und die zusätzlichen Systeme ein. Leider lässt sich der ganze Vorgang nicht im Detail beschreiben, da er sich je nach persönlicher Situation und dem individuellen Bedarf unterscheidet. Nehmen Sie für nähere Informationen Kontakt mit einem Profi auf!

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