Büroalltag: Die fünf wichtigsten Businessregeln

1. Der erste Arbeitstag
Im Büro ist es nicht nur wichtig, fachliche Kompetenz zu zeigen, sondern auch soziale. Deshalb gilt es am ersten Arbeitstag, sich selbst vorzustellen – sofern das nicht der Chef übernimmt. Mit den Kollegen Mittagessen gehen und über sich selbst erzählen, ist wichtig, um persönliche Beziehungen zu knüpfen und Interesse zu signalisieren.

In den ersten Tagen möglichst immer wieder mit verschiedenen Leuten sprechen, so lernt man das Unternehmen und die Spielregeln am besten kennen. Außerdem wichtig: Nicht zu forsch auftreten. Frischer Wind braucht Zeit – wer an einem Tag alles ändern will, kommt nicht gut an.

2. Small Talk
Erzählen Sie ruhig von sich – das zeigt Offenheit und schafft Anknüpfungspunkte. Dieselben Hobbys und Leidenschaften verbinden. Bleiben Sie aber stets authentisch, wer zu große Töne spuckt, wird als Angeber abgeschrieben. Beim Small-Talk mit dem Chef am besten Positives aus dem Job-Kontext ansprechen, das dem Chef zeigt, dass Sie seine Arbeit für die Firma würdigen. Was Gespräche aus dem Privatleben betrifft, gilt es abzuwägen: Den Chef interessiert der aufgenommene Hund aus dem Tierheim weniger, die Sekretärin wird es toll finden.

3. Büro-Outfit
Immer Anzug und Krawatte tragen, außer Sie arbeiten in einer kreativen Umgebung (Architekt, Fotograf etc…). Drei Anzüge reichen im Grunde – ein grauer, ein dunkelblauer und ein schwarzer. Die Hemden dürfen im Sommer auch mal farbig sein, aber bitte kein Kanarienvogel-Gelb! Bei der Krawatte gilt: Unifarben oder dezente Muster, keine Safari-Tiere, Blumenmuster oder grellen Töne. Schuhe und Gürtel sollten in derselben Farbe gehalten werden. Absolutes No-Go: Auffällige Gucci, Armani oder andere Logo-Schnallen! Sneakers oder Turnschuhe zum Anzug sind ebenfalls verboten (außer siehe oben: Kreative Branche).

4. Schreibtisch und Schublade
Klarerweise sollte der Schreibtisch aufgeräumt sein. Den Arbeitsplatz besser nicht mit Fotos von tropischen Inselparadiesen tapezieren – dann denkt der Chef, dass Sie eigentlich viel lieber dort wären, als am Arbeitsplatz. Stimmt ja auch – aber muss niemand wissen. Ein Foto der Liebsten auf dem Schreibtisch ist zwar etwas aus der Mode gekommen, aber erlaubt.

Die Schreibtischschublade ist ihr Notfallkit. Alles, was im Büro schiefgeht, sollte mit den Dingen in der Schublade ausgebügelt werden können. Deshalb gehören eine Reservekrawatte und ein Reservehemd hinein. Beim Mittagessen bekommen diese nämlich am ehesten einen Fleck verpasst. Augentropfen sind perfekt, um die Spuren der letzten Nacht zu tilgen. Ein Deo sollte auch in der Schublade liegen.

5. Geburtstage
Ein kleines Präsent zum Geburtstag des Kollegen bringt Freude und gute Laune. Was den Geburtstag des Chefs angeht: Nur dann ein Geschenk besorgen, wenn man mit ihm befreundet ist. Richtig befreundet – eine Facebook-Freundschaft gehört nicht dazu.

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