Beach, Sun & Fun: Die lässigsten Sportarten für diesen Sommer

Die ersten zarten Frühlingsboten sprießen schon… noch ein, zwei Monate und endlich ist der Sommer da! Der sollte natürlich auch dafür genutzt werden, endlich Parks, Berge und Strand zu genießen. Wir zeigen die lässigsten Sportarten für den Sommer! Sportarten, die Spaß machen, Action in den Alltag bringen, aber auch den Body formen und an heißen Tagen mit der langersehnten Abkühlung locken!

Ganz vorn dabei sind alle Wassersportarten:

Sie verbindem Action mit Naturerlebnis und Erfrischung. Surfen, Kiten, Tauchen & Co. sind also die perfekten Gute-Laune-Sportarten für den Sommer. Zudem läuft das Training zwischen Strand, Sonne und Meer wie von selbst, kasteien muss sich dabei also niemand. Und langweilig wird der Wassersport nie, schließlich sind die Bedingungen immer wieder anders.

1. Stand Up Paddling
Wer Surfen zwar toll findet, jedoch unterm Jahr nicht genügend Zeit findet, die Sportart zu lernen, kann auf die Weiterentwicklung des beliebten Wassersports ausweichen: Das Stand Up Paddling. Dabei steht der Surfer aufrecht mit beiden Beinen auf dem Board und nutzt ein Stechpaddel, um weiter zu kommen. Paddle Surfing erinnert also eher an Kanufahren, als an Surfen.

Und tatsächlich geht das Stand Up Paddling auf polynesische Fischer zurück, die sich in Ihren Kanus stehend auf dem Meer vor der Insel Tahiti fortbewegten. Auf Hawaii war das Stand Up Paddling einst der Sport des Königs, nur besondere Würdenträger durften sich stehend auf Flößen fortbewegen. Aktuell wird Stand Up Paddling vor allem auf Hawaii, an der amerikanischen Pazifikküste, in Australien und in Japan betrieben. Doch auch in Europa sieht man hin und wieder auf Binnengewässer Stand Up Paddler. Das Stehpaddeln macht auf alle Fälle Spaß und trainiert Ausdauer und Koordination.

Spaßfaktor 1: Stand Up Paddel für Zwei
Inzwischen gibt es einige SUP Boards mit genügend Volumen, um zwei Personen zu tragen. Das erhöht den Spaßfaktor noch einmal! Wir stehen drauf!

2. Surfen
Aller Anfang ist schwer – wer es aber geschafft hat, die erste Welle zu „reiten“, wird vom Surfen so schnell nicht mehr loskommen. Es waren die Hawaiianer, die das Surfen einst erfanden – in den 1950er-Jahren erlebte der Wassersport wieder einen Boom.

Nach wie vor ist Hawaii das Mekka für Wellenreiter. Doch Surfen kann man natürlich nicht nur auf Hawaii, sondern auch in Europa, in Australien oder Kalifornien. Die besten Surfspots in Europa liegen an der Atlantikküste Portugals, Spaniens und Frenkreichs. Die Surfausrüstung besteht eigentlich nur aus Surfwachs, der Leash (eine zwei Meter lange Schnur, mit der Brett an Bein befestigt wird), Surfbrett und Surfanzug. Wer über das Einsteiger-Dasein schon hinausgekommen ist, kann auch Shortboards ausprobieren. Beim Spaßfaktor 1: „Shortboards“ ist etwas Geduld gefragt, danach machen die Dinger aber sehr viel Spass.
Fish- und Shortboards sind kleiner und wendiger als die Longboards, sie lassen sich sehr gut manövrieren – außerdem können mit Shortboards Wellen durchgetaucht und radikale Manöver ausgeführt werden. Perfekt für alle Surfer mit viel Motivation, die sich an die Surf-Königsklasse wagen wollen!

3. Kitesurfen
Was passiert, wenn sich Wasser und Luft verbinden? Dann wird Kite gesurft! Das „Drachensteigen“ gehört zu den beliebtesten Fun-Sportarten – und sicher zu den spektakulärsten. Allerdings muss Kitesurfen unter höchst professionellen Bedingungen ausgeübt werden, ansonsten kann es schnell gefährlich werden. Wer das Kitesurfen faszinierend findet, sollte mit einem Einsteigerkurs beginnen – mit etwas Talent gelingt vielleicht schon bald ein Sprung zwischen beiden Elementen. Deutschlands Kitehochburg ist die Ostseeinsel Fehmarn – dort werden auch Anfängerkurse angeboten.
Der Sportler steht aufrecht auf einem Board, und wird von einem Kite, einem Lenkdrachen, über das Wasser gezogen. Der Sport ist vor allem wegen seiner Vielfalt an Sprüngen und Tricks reizvoll. Praktisch ist auch, dass die Ausrüstung im Vergleich zum Windsurfen doch wesentlich kompakter ist.

Spaßfaktor 1: Kiten in Deutschland
Man muss nicht unbedingt in die Ferne schweifen, um diese neue Trendsportart ausprobieren zu können. Top-Bedingungen gibt es auch in Deutschland: Neben der bereits erwähnten Ostsee-insel Fehmarn können Einsteiger auch auf Rügen, in St. Peter-Ording an der Nordsee oder auf der Insel Sylt kiten. Ansonsten ist der Surfort Tarifa in Südspanien „the Place to be“.

4. Beachvolleyball
beachvolleyball-spielenSand, ein Netz, einen Ball – und ein Haufen Freunde, die Lust haben, sich auszupowern. Beachvolleyball gehört auf jeden Fall zu den lässigsten Sommer-Sportarten, schon allein deshalb, weil der Sport so herrlich unkompliziert ist. Bei der olympischen Beachvolley-Variante stehen sich je zwei Spieler pro Mannschaft gegenüber.

Wer am Strand mit Freunden spielt, kann aus vier natürlich auch sechs oder acht Spieler machen.

Auch dieser Sport soll ursprünglich aus Hawaii kommen: Das erste Beachvolley-Spiel fand angeblich im Jahr 1915 am Waikiki-Strand in Hawaii statt, das der Amerikaner George David Center mit seinen Freunden erfand. In den folgenden Jahrzehnten breitete sich der Sport nach Südamerika und an die Strände der USA aus. Der Sport ist längst nicht mehr auf natürliche Strände beschränkt: Allein in Deutschland gibt es etwa 1000 Beachvolleyball-Anlagen.

Spaßfaktor 1: Footvolley
Lust auf Neues? Dann ist Footvolley vielleicht genau das richtige. Während der 60er-Jahre an den Stränden Brasiliens entstanden, ist die Sportart eine Kombi aus Beachvolleyball und Fußball. Das Spiel erfordert große Koordination, Körperbeherrschung und eine ausgeprägte Technik. Der Ball wird nicht mit den Händen gespielt, sondern mit den Füßen – teilweise ist Footvolley mehr Akrobatik als alles andere. In Sommerlaune versetzt der Sport allemal!

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