Lust auf Natur – Wandern im Herbst

Die Sicht ist klar, die Luft frisch – der Herbst ist die perfekte Jahreszeit zum Wandern. Zudem ebben die Touristenströme, beispielsweise in den Dolomiten, im Herbst etwas ab – und so kann man die herrliche Landschaft entspannt genießen. Das Tolle am Wandern: Es macht fröhlich und gleichzeitig auch noch schlank. Folgend die sieben besten Gründe, um jetzt den Rucksack zu packen und sich aufzumachen in die Höhe!

7 gute Gründe, um jetzt die Bergschuhe zu schnüren:

– Wandern macht gute Laune
In einer Studie hielten die Ärzte den Versuchsteilnehmern ein Bild einer Landschaft vor die Nase. Bereits das Betrachten der abgebildeten Landschaft genügt, um Puls, Blutdruck und Muskeltonus zu senken und die Ausschüttung von Stresshormonen zu reduzieren. Außerdem macht das Wandern mit Freunden oder der Familie doppelt glücklich: Inmitten der herrlichen Naturkulisse hat man endlich mal wieder Zeit, um ausgiebig zu quatschen.

– Wandern macht schlank

Wandern verbraucht eine ganze Menge Kalorien. Wie viele, hängt davon ab, wie anstrengend und ausdauernd die Tour ist – je nach Terrain werden pro Stunde zwischen 350 und 550 Kalorien verbrannt. Zudem werden Muskeln aufgebaut, und Muskeln verbrauchen, auch im Ruhezustand, deutlich mehr Energie als andere Gewebearten. Somit steigt der Grundumsatz.

– Wandern entspannt Kopf und Körper
Laut der „Profilstudie Wandern“ aus dem Jahr 2008 gaben rund 76 % der Befragten an, dass sie sich nach einer Tour körperlich entspannter fühlen. 66 % der Studienteilnehmer fanden auch, dass sie seelisch entspannter sind. Wie alle Ausdauersportarten reduziert Wandern und Trekking die Ausschüttung von Stresshormonen.

– Wandern sorgt für festere Knochen
Wer regelmäßig wandert, stärkt die Beinmuskulatur. Dadurch werden die Knie und die Hüfte entlastet und geschont. Auch Bauch- und Rückenmuskulatur werden stärker – so wirkt sich der Büroalltag weniger aus, Haltungsschäden wird vorgebeugt.

– Wandern stärkt das Herz-Kreislauf-System
Eine Studie des deutschen Wander-Instituts, durchgeführt von Dr. Rainer Brämer, zeigt, dass Wandern Puls und Blutdruck senkt. Das Schlagvolumen des Herzens steigt, die Fließeigenschaften des Bluts werden verbessert – davon profitiert vor allem das Herz-Kreislauf-System.

– Wandern hält jung
Regelmäßiges Wandern zählt zu den Ausdauersportarten – diese können den, durch das Altern bedingten kognitiven Leistungsabbau, verzögern. Das Risiko an Alzheimer zu erkranken, sinkt dadurch signifikant. US-Wissenschaftler führten eine vielbeachtete Studie durch, die ein eindeutiges Ergebnis brachte: Wer dreimal die Woche eine Stunde spazieren geht, senkt das Risiko, später an Demenz zu erkranken, deutlich.

– Wandern schützt vor Grippe & Co.
Intensives, hartes Training kann den Körper anfällig für Infektionen machen. Entspanntes Training nach dem körpereigenen Rhythmus an der frischen Luft – wie Wandern – stärkt hingegen das Immunsystem und beugt Erkältungen und Grippe vor.

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