Kick dich fit: Fußball! – Ein idealer Sport für Männer

Nach einem anstrengenden Tag in Büro noch alleine Laufen gehen, anstatt mit den Kumpels gemütlich ein Bierchen zu trinken? Wer diesen Weg einschlägt, muss eine große Portion Selbstdisziplin mitbringen. Ganz anders sieht die Sache aus, wenn man sich mit Freunden zum Sport verabredet – denn „drücken“ gilt da nicht. Noch motivierender wird das Ganze durch Teamsport – denn dann macht Fitness richtig Spaß!

Nun weiß es auch die Wissenschaft: Fußball macht glücklich!
Diese These ist inzwischen nicht mehr nur eine vage Vermutung, sondern wissenschaftlich abgesichert: Die Universität Kopenhagen hat sich in mehreren Studien an das Thema herangewagt und herausgefunden, dass Fußballspieler sich weniger Sorgen machen als Läufer.

Beim Ballsport können Männer Probleme und Stress offenbar besser hinter sich lassen, als beim Joggen. Außerdem sind die Fußballer stärker motiviert. Der Grund dafür: Während Jogger wegen ihrer Gesundheit und der Fitness Sport machen, stehen beim Fußball das Gruppengefühl und der Spaß im Vordergrund. Die Forscher haben herausgefunden, dass Jogger ihr Training häufiger abbrechen, während Fußballer sich weiterhin zum Sport treffen. Anscheinend sind Fußballer also motivierter.

Zwei Stunden pro Woche stärken Herz und Kreislauf
Bei der großangelegten Studie untersuchten 50 Forscher aus sieben Länder Männer und Frauen, die Laufen bzw. Fußball spielten. Dabei kamen sie zum Ergebnis, dass die positiven Auswirkungen von Fußball auf die Gesundheit wesentlich weitläufiger sind, als angenommen:

Schon zwei bis drei Wochen Training wirken sich positiv auf Herz, Stoffwechsel, Kreislauf und Bewegungsapparat aus. Diese positiven Effekte konnten sogar dann erzielt werden, wenn die Probanden regelmäßig nur eine Stunde pro Woche trainierten.

Effektives Training
Fußball trainiert dabei fast den gesamten Muskelapparat – von der Nackenmuskulatur beim Kopfball bis hin zu den Muskeln in Ober- und Unterschenkel. Auch dies ist ein Vorteil gegenüber dem Joggen, das nur bestimmte Muskeln trainiert.

Bereits im Jahr 2007 hat, wiederum die Universität Kopenhagen, eine dreimonatige Studie durchgeführt, in der die Effektivität von Laufen und Fußball verglichen wurde. Das Ergebnis: Während die Probanden, die mit einem Fussball spielten im Schnitt 3,5 Kilo Fett verloren, war es bei den „Läufern“ nur 2 Kilogramm. Zudem bauten die Fußballer über zwölf Wochen hinweg ganze 2 Kilo Muskelmasse zu, während es bei den Joggern nur wenige hundert Gramm waren. Die Blutdruck- und Insulinwerte verbesserten sich hingegen gleichermaßen.

Fußball wird weniger anstrengend wahrgenommen
Die Wissenschaftler fanden noch etwas heraus: Bei derselben Durchschnittsgeschwindigkeit empfanden Läufer ihr Training wesentlich anstrengender als Fußballer. Dies erklärten sich die Forscher dadurch, dass man während dem Joggen sehr auf sich selbst und die Anstrengung achtet. Beim Fußball hingegen ist man sosehr in das Spiel eingebunden, dass man die körperliche Anstrengung darüber vergisst. Die Devise lautet also: Kick dich fit!

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