Überleben in der Wildnis – Survival-Tipps für Abenteurer

Andere Menschen wandern im Sommer. Sie wollen aber nicht nur wandern, sondern etwas erleben, in der Wildnis, in den Wäldern, in den Bergen wohnen, für ein paar Tage, eine ganze Woche – und der Natur ein Schnippchen schlagen. Kein Supermarkt, keine Dusche und kein Auto weit und breit – leben fernab der Zivilisation.

Ganz egal, ob mit dem Sohnemann ein Camping-Abenteuerurlaub im Bayrischen Wald oder ein Trip mit dem besten Freund nach Kanada ansteht, hier noch einmal die wichtigsten Survival-Tipps für Ihren Abenteuerurlaub.

Das Base-Camp
Der ideale Platz, um sein Zelt aufzuschlagen, ist jener der – natürlich – eine wunderschöne Aussicht und Wasser bietet. Ein ebener und trockener Untergrund ist ebenfalls wichtig. Wenn das Zelt einmal steht, kommt als nächstes das Feuer dran. Trockenes Holz ist die Grundlage dafür – dabei eignet sich besonders das Holz der Zedern. Dank dem Öl brennt es hervorragend – allerdings nicht allzu lange. Schädlinge mögen kein Zedernöl – wer also vorhat, eine Holzhütte zu bauen, ist mit dem Holz der Roten Zedern ebenfalls gut bedient.

Die Ausrüstung
Unbedingt mit auf den Trip müssen wasserdichte Schuhe mit Profil, eine Funktionsjacke, genügend warme Kleidung, Messer, Taschenlampe, ein kleiner Erste-Hilfe-Koffer und ein Navigationsgerät (z.B. Garmin Montana 650) für all jene, die sich (noch) nicht am Sternenhimmel orientieren können.

Essen und Trinken
Der Wald bietet reichlich Nahrung – allerdings nur für jene, die über das nötige Wissen verfügen. Die Wurzel des Lakritzfarnes schmeckt lecker und saftig, auch sonst gibt es viele essbare Wurzeln und Baumrinden. Im Sommer sollten Abenteurer zudem auf Pilze und Beeren (Bären nur für Mutige) setzen – damit können richtige Köstlichkeiten zubereitet werden. Wer allerdings nicht viel über Beeren & Co. weiß, sollte sich Unterstützung mitnehmen – beispielsweise eine „kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen“. Ansonsten eignet sich Dosenfutter für den Ausflug – von Bohnensuppe bis hin zum Thunfisch.

Wasserbehälter und genügend Trinkwasser dürfen auf dem Abenteuertrip nicht fehlen – am besten vorweg informieren, ob genügend Quellwasser vorhanden ist. Wer auf seinen Wein zum Abendessen nicht verzichten möchte – inzwischen gibt es selbst Wein aus der Tüte: Das Rotweinpulver von „Trekking Mahlzeiten“ spart Platz.

Bären, Wölfe & Co.
Nicht nur in Kanada, auch in den Alpen wurden wieder Bären angesiedelt. Und auch sonst kommen sie in vielen Wanderregionen vor. Grundsätzlich gehen Bären Menschen eher aus dem Weg, wird ein Bär allerdings beim Beerenfrühstück überrascht, kann er schon ziemlich sauer werden: Deshalb unterwegs ruhig Krach machen, dann geht Ihnen Meister Petz aus dem Weg.

Außerdem: Bären werden von Gerüchen angelockt. Deshalb Lebensmittel geruchsdicht verpacken und kein Deo oder Parfum benutzen! In der Nacht am besten immer in der Mitte des Zeltes schlafen – denn Bären und Wölfe beißen sich oft durch ein Zelt hindurch, wenn sie dort Essbares vermuten. So wachen Sie möglicherweise noch rechtzeitig auf…

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