Lauf Training im Herbst – Laufbekleidung und Trainingstipps für die kalte Jahreszeit

Keine Lust bei Nässe und Kälte zu laufen? Sollten Sie aber! Im Herbst ist das Lauftraining besonders effektiv: Die kühlen Temperaturen sind ideal zum Joggen. Im Sommer mildern Wärme und Hitze das Leistungspotential, Temperaturen über 20 Grad drosseln das Tempo und powern uns mehr aus. Im Herbst können längere Strecken bewältigt werden als im Hochsommer. Zudem dürfen Allergiker im Herbst aufatmen: Sie können sich ganz ohne Probleme im Freien bewegen.

Mit Jogging gegen den Herbst-Blues
Das Laufen im Herbst hat noch einen tollen Nebeneffekt: Durch den Lichtmangel im Winter produziert der Körper weniger Serotonin, das sogenannte „Gute-Laune“-Hormon. Dagegen können Sportler anlaufen: Durch das Joggen werden Endorphine freigesetzt – Glückshormone, die den Herbst-Blues vertreiben.

Stärkt Abwehrkräfte
Durch Temperaturunterschiede laufen die Abwehrkräfte des Körpers auf Hochtouren auf – dadurch haben Erkältungen und Grippeviren keine Chance. Durch das Joggen im Freien wird die Produktion der Abwehrkräfte verstärkt – und Sie kommen fit durch den Winter.

Die wichtigsten Herbst-Läufe
Kein Wunder also, dass viele wichtige Laufveranstaltungen im Herbst stattfinden, z.B. der Baden-Marathon Karlsruhe 2012 und der Citylauf Bonn 2012 am 23. September, der Berlin-Marathon am 30. September, der Budapest und der Chicago Marathon am 7.10.2012 oder das Salzburger Trailrunnig Festival bzw. der Gaisberglauf am 28. Oktober. Im Herbst können also auch sehr gute neue Ziele angegangen werden – beispielsweise neue Herausforderungen wie ein Stadtlauf.

Für einen Zehn-Kilometer-Lauf sollten 6 Wochen Vorbereitungszeit eingeplant werden. Toll für die Vorbereitung ist auch Trailrunnig – das Joggen querfeldein. Denn beim Laufen über Stock und Stein wird die Muskulatur auf vielfältige Weise trainiert, die Kondition gestärkt und zudem noch die Koordination verbessert.

Die passende Ausrüstung
Doch wie soll die Ausrüstung aussehen? Hat es draußen 12 Grad Celsius oder mehr, reicht eine kurze Hose vollkommen aus. Grundsätzlich gilt: So anziehen, als hätte es im Freien 10 Grad mehr. Sobald man beginnt zu laufen, erhöht sich die Körpertemperatur deutlich. Bei Temperaturen unter zehn Grad sollte das Zwiebelprinzip zur Anwendung kommen: Mehrere Schichten übereinander anziehen und im Zweifelsfall ausziehen. Im Winter immer auch Mütze, Jacke und Handschuhe tragen.

Profis legen sich für stürmische Tage ultraleichte und extrem klein zusammenfaltbare Windwesten oder -jacken zu. Nicht vergessen: Wer in der Herbst- und Winterzeit nach dem Arbeiten joggen geht, läuft fast immer in die Dämmerung bzw. Dunkelheit hinein. Deshalb ist zumindest ein reflektierendes Kleidungsstück Pflicht! Eine Stirnlampe erweist sich beim Lauftraining ebenfalls als sehr praktisch.

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