Paleo Diät (Steinzeitdiät) für Männer- Diätplan, Kosten, Lebensmittel, Rezepte, Bücher

Durch die Steinzeitdiät vorteilhaft das Leben genießen

Leben wie unsere Vorfahren – mit der Paleo Diät kommst du dieser Vorstellung ein kleines Stück näher. Denn als es damals um Leben und Tod ging, Angriff und Flucht unser Überleben sicherte, so galt die Ernährung als einer der wichtigsten Bausteine dafür.

Das Prinzip ist einfach zu verstehen: Iss‘ nur, was es bereits seit Jahrtausenden gab.

In diesem Prozess stellst du deine Nahrung nicht nur vollkommen um, du verfällst im Anschluss auch nicht in den berüchtigten Jo-Jo-Effekt. Bei diesem Phänomen handelt es sich nämlich um den strikten Nahrungsverzicht und nicht um eine radikale Veränderung. Dick durch Sparsamkeit – auf alle Fälle der falsche Ansatz.

Bücher – Paleo Diät für Männer

Hast du dich schon einmal gefragt wie es wäre, der ganzen Massenindustrie mit all seinen Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärkern entgegen zu steuern? Den wahren und natürlichen Geschmack einer Tomate erlebst du nur fernab der Supermarktketten.

Vom Balkon, eigenhändig gepflanzt, eine Frucht gepflückt und genossen, wird dir wie ein Geschenk vom Himmel vorkommen. Mit der Paleo Diät erlebst du nicht nur Natur, du förderst zudem auch regionale und saisonale Produkte.

  • Einen Nährstoffmangel bekommen – mit einer gründlichen Recherche und dem nötigen Biss beinahe unmöglich. Das Gegenteil ist eher der Fall – die Wissenschaft baut immer mehr auf diese Ernährungsform und weist auf die Heilung zahlreicher Autoimmunkrankheiten hin.
  • Multiple Sklerose, Akne oder Bluthochdruck sollen sich durch eine permanente Umstellung verbessern – solange du dich an die eisernen Grundsetze von Paleo hältst. Dann darfst du sogar so viel essen, wie du willst und erreichst zudem noch dein Wunschgewicht und deine ersehnte Traumfigur.

Bei manchen Mutwilligen wird sich die Veränderung schlagartig einstellen – zuvor bestand der Ernährungsplan aus einseitigen Fertiggerichten und vielen Restaurant Besuchen, nun verpflichtet man sich zu Gesundheit und Glück. Nur Veganer und Vegetarier werden Schwierigkeiten haben, die Ernährungspyramide von Paleo zu befolgen.

  • Diese besteht aus einem dreistufigen Sockel (Fett, Gemüse, Fleisch, Fisch, Eier), einem Mittelteil (Obst, Nüsse und Samen) und einer goldenen Spitze (Honig, Ahornsirup). Da Sojaprodukte streng untersagt sind, müssen die Anti Fleischkonsumenten ihr Eiweiß vor allem aus Nüsse und Samen holen.
  • Jedoch sei an dieser Stelle gesagt, dass nichts unmöglich ist, wenn man es nur wirklich will.
  • Ansonsten fällt das lästige Kalorien zählen weg und überhaupt besteht die Paleo Diät aus sehr einfachen Regeln. Anders als bei den Rohköstlern, muss die Nahrung auch nicht kalt genossen werden – einfrieren und erhitzen sind genauso erlaubt wie gesunde Süßigkeiten. Gesund ist gleich ohne Haushaltszucker.

Die ersten Veränderungen werden sich in Punkto Stoffwechsel bemerkbar machen – ein besserer Schlaf und ein ruhigerer Magen sind somit garantiert. Auch die Energiebilanz wird einen positiven Trend entwickeln – da der Körper nun nicht mehr mit einem mühsamen Verdauen von Abfallprodukten beschäftigt ist, sind die Energiereserven voller als sonst. Geistig mental wirst du den Tag beschreiten und bei jedem Einkauf auf nährstoffreiche und unberührte Nahrung achten. Leib und Seele zu pflegen steht ab der Paleo Diät an erster Stelle.

Die Nachteile halten sich jedoch in Grenzen

Um ganz ehrlich zu sein: Sobald du dich für eine Umstellung deines Ernährungsplanes entschieden hast, nimmst du die Welt ganz anders wahr. Sämtliche Regale bersten über vor Hülle und Fülle, der Wein lächelt dich charmant an und die Tiefkühlpizza flüstert dir verschwörerisch zu.

  • Dein Blick wandert über Gummibärchen, Joghurt und Salzstangen…bis er am Gemüseregal hängen bleibt. Zugegeben – es ist hart, wenn du jahrelang nur Gift gewöhnt bist. Nicht umsonst gilt die Paleo Diät als einer der Strengsten. Doch nach ein paar Wochen wird dir das Durchhalten schon leichter fallen.
  • An der Kasse jedoch der nächste Schreck: Papaya, Mango und Nussmilch scheinen Zähne bekommen zu haben und fressen dir ein Loch in die Geldbörse. Natürlich kosten Obst und Gemüse außerhalb der Saison etwas mehr, sind dennoch viel gesünder als der Fruchtjoghurt – eben reine Natur.

Mit einem Einkaufszettel, auf dem du nur Sachen für ausgewählte Rezepte kaufst, steigen die Kosten nicht mehr ins Unermessliche. Leider bietet der Supermarkt nur allgemein bekannte Sachen – bestimmte Superfoods wie Algenpulver oder Tapiokamehl sitzen meistens nur in den Bioladenregalen. Besser, du bestellst per Internet, da ist es auch viel günstiger.

Mit dem richtigen Plan Kosten scheuen

Wie bereits bei den Nachteilen erwähnt, kann die Paleo Diät die Haushaltskasse in ein unangenehmes Ungleichgewicht bringen. Dennoch; bei der Einhaltung bestimmter Punkte ist das Experiment zum Gelingen verurteilt.

  • Nur 15 Tage im Monat kochen und davon einen Ganzen überstehen? Einfach etwas mehr zubereiten und die Hälfte einfrieren und du hast einen ganzen Kalenderzyklus einen vollen Teller.
  • Regionale Produkte schmecken zudem meistens besser, da sie keine Transportwege hinter sich haben und durch ihre Frische viel aromatischer schmecken. Hierbei lieber auf kleinere Ware zurück greifen, diese enthält zusätzlich mehr Vitamine.
  • Von der Aubergine ist etwas übrig geblieben? Kombiniere einfach das Gemüse mit einem leckeren Salat oder funktioniere ihn zum Aufstrich um. Schmeckt nicht nur lecker, enthält auch viel Kalium und Vitamin C.

Folgende Lebensmittel sind in der Paleo Diät erlaubt:

Gemüse und Wurzeln

Artischocken, Aubergine, Bambus, Bambussprossen, Blumenkohl, Brokkoli, Chicoree, Chilischoten, Chinakohl, Eisbergsalat, Endivie, Erbse, Feldsalat, Fenchel, Grühnkohl, Grüne Bohnen, Gurken, Karotten, Kartoffeln, Kohlrabi, Kopfsalat, Kürbis, Lauch, Lolo Rosso, Lotuswurzeln, Mangold, Maniok, Mungosprossen, Okra, Oliven, Pak Choi, Paprika, Pastinaken, Petersilienwurzel, Pilze, Radicchio, Radieschen, Rettich, Romana Salat, Romanesco, Rosenkohl, Rote Beete, Rotkohl, Rüben, Rucola, Schalotten, Sellerie, Spargel, Spinat, Süßkartoffel, Steckrüben, Tomate, Weißkohl, Wildkräuter, Wirsing, Yams, Zucchini, Zuckerschoten, Zwiebeln

Obst

Ananas, Apfel, Avocado, Banane, Birne, Blaubeeren, Brombeeren, Cranberries, Datteln, Erdbeeren, Feigen, Granatapfel, Grapefruit, Himbeeren, Honigmelone, Johannisbeeren, Kirschen, Kiwi, Kochbananen, Limetten, Lychee, Mandarinen, Mango, Maracuja, Nektarinen, Orange, Papaya, Passionsfrucht, Pfirsich, Pflaumen, Rhabarber, Stachelbeeren, Sternfrucht, Wassermelone, Weintrauben, Zitrone

Tierische Produkte (Fisch, Fleisch, Eier)

Eier
Gams, Kalb, Lamm, Pferd, Rind, Schwein, Wild, Ziege, Kaninchen
Forelle, Garnelen, Heilbutt, Hering, Hummer, Jakobsmuscheln, Kabeljau, Dorsch, Dorade, Karpfen, Krebs, Lachs, Makrele, Muscheln, Pangasius, Rotbarsch, Sardinen, Seehecht, Schnecken, Thunfisch, Tintenfisch, Zander
Huhn, Ente, Fasan, Gans, Straus, Truthahn

Fette und Öle

Avocado-Öl
Tierische Fette: Ghee, Rindertalg, Speck, Schmalz
Nuss-Öle: Macadamia-Öl, Kokosöl, Walnussöl, Arganöl, Kürbiskernöl, Haselnussöl
Olivenöl, Palmöl
Sesam-Öl

Nüsse und Samen

Cashew, Haselnüsse, Pekannüsse, Kastanien/ Maronen, Kokosnuss, Kürbiskerne, Leinsamen, Macadamia, Mandeln, Pinienkerne, Pistazien, Paranuss, Sesamkörner, Sonnenblumenkerne, Walnüsse

Flüssigkeit

Kokosmilch, Kokoswasser, Kräutertee, Mandelmilch, Mineralwasser, Nussmilch, Wasser

Kräuter und Gewürze

Bärlauch, Basilikum, Cayenne-Pfeffer, Chili, Curry, Currypaste, Dill, Essig, Estragon, Fenchel, Gelatine, Gewürznelken, Hefe, Honig, Ingwer, Kakaopulver, Kapern, Kardamom, Knoblauch, Koriander, Kresse, Kümmel, Lorbeerblätter, Majoran, Meerrettich, Minze, Muskat, Oregano, Paprikapulver, Petersilie, Pfeffer, Rosmarin, Safran, Salbei, Schnittlauch, Senf, Süßholz, Thymian, Trüffel, Vanille,
Wildkräuter (Giersch, Löwenzahn, …), Wacholder, Wasabi, Zimt, Zitronengras

Außerdem

Superfoods, Fermentierte Lebensmittel (Sauerkraut, Kombucha, Kimchi, Wasser-Kefir…)
Knochenbrühe, Hühnerbrühe, Gemüsebrühe
Innereien

Und worauf ganz verzichten?

  • Zucker
  • Alkohol
  • Getreideprodukte und Pseudogetreide (Quinoa, Amaranth, Buchweizen, Teff)
  • Fertigprodukte, Milchprodukte
  • Glutenvoller Hafer, Hülsenfrüchte
  • Erdnüsse (gehören zu den Hülsenfrüchten), Sojaprodukte/Lupinen
  • Traubenkerne/-öl, Agavendicksaft
  • Mais, Tamarinde
  • Proteinpulver

Gesund durch den Tag starten: Diese drei leckeren Rezepte helfen dabei
Mit einem leichten Frühstück kraftvoll Energie tanken

Bauernfrühstück

Zutaten

  • vierhundert Gramm Kartoffeln (festkochend)
  • ein Esslöffel Ghee
  • hundert Gramm Bauchspeck
  • eine Zwiebel
  • fünf Eier
  • eine Prise Salz und Pfeffer
  • ein halber Bund Schnittlauch

Zubereitung

1. Die Kartoffeln in einem weiten Topf gar kochen und etwas abkühlen lassen. Anschließend schälen und in Scheiben schneiden.
2. Während die Kartoffeln kochen, den Speck und die Zwiebel in feine Würfel schneiden.
3. In einer Pfanne das Ghee erhitzen und Speck und Zwiebel darin anbraten. Die Kartoffelscheiben hinzufügen und weiter braten, bis sie Farbe annehmen.
4. Die Eier in einer Schüssel etwas verquirlen und über die Kartoffeln gießen. Auf mittlerer Hitze weiter braten, bis die Eier stocken.
5. Mit feinen Schnittlauchröllchen garnieren und heiß servieren.

Auf Süßes verzichten? Nicht beim Mittagessen!

Leckere Zwetschgenknödel
Zutaten

  • 700 g mehlige Kartoffeln im Netz
  • 3 Eigelb, sauber getrennt
  • 60 g Pfeilwurzelmehl (Bioqualität)
  • 30 g Butter oder Ghee
  • 8 Stück Mandeln
  • 8 schöne Zwetschgen oder Pflaumen

Für die Streusel

20 g Butter oder Ghee – beides geht
3 EL gemahlene Mandeln, am besten ohne Schale
2 EL Kokosblütenzucker (Bioqualität)

Zubereitung
Die mehligen Kartoffeln in kochendem Wasser ca. 20 bis 25 Minuten kochen. Vorsichtig die warmen Kartoffeln schälen – eventuell Handschuhe tragen. Kartoffeln mit einer Gabel zerdrücken, dies so gründlich wie möglich. Das Eigelb hinzugeben, Pfeilwurzelmehl untermischen und zerlassener Butter dazu gießen. Alles zu einem sämigen Teig kneten.
Alle Zwetschgen Kerne vom Fruchtfleisch lösen und jeweils durch eine Mandel ersetzen.
Den Teig zu einer Kugel formen – daraus entstehen 8 schöne Knödel. Eine Kugel in die Hand nehmen und eine Mulde formen, anschließend eine gefüllte Zwetschge vergraben und mit Teig bedecken.
Nun hast du zwei Möglichkeiten die Klöße zu garen:
1. Wasser zum Kochen bringen und für 12 Minuten gar werden lassen – wenn sie fertig sind, schwimmen sie an die Oberfläche.
2. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und den Zwetschgenknödel 20 Minuten lang backen. Bei dieser Variante wird der Teig fester.
Nun kannst du in Ruhe die Streusel zubereiten. In einer Pfanne dafür Butter zerlassen und den Kokosblütenzucker karamellisieren. Anschließend die restlichen Mandeln eintauchen und anbräunen lassen.

Am Abend darf es was Schnelles sein: Low Carb Putengeschnetzeltes

Zutaten

  • 300 g Puten- oder Hühnerbrust
  • 100 g Pilze
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 300 ml Hühnerbrühe
  • 100 ml Kokosmilch
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Salz
  • 0.5 TL Pfeffer
  • Für den Blumenkohlreis:
  • 1 Kopf Blumenkohl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 0.5 TL Salz

Zubereitung
1. Das Geflügelfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.
2. Die Pilze in Scheiben schneiden und den Zwiebel fein würfeln.
3. In einer großen Pfanne das Kokosöl erhitzen und Zwiebeln, Fleisch, Pilze und das Lorbeerblatt darin etwa 8-10 Minuten scharf anbraten.
4. Hitze etwas reduzieren, den Knoblauch hinein pressen und 1 Minute mit dünsten.
5. Mit der Hühnerbrühe aufgießen und köcheln lassen, bis die Sauce eindickt.
6. In der Zwischenzeit den Blumenkohl in eine Küchenmaschine geben und auf die Größe von Reiskörnern zerkleinern.
7. In einer zweiten Pfanne das Olivenöl erhitzen und den Blumenkohlreis darin dünsten, bis er gar ist (etwa 5 Minuten). Kurz vor Ende den Knoblauch hinein pressen und mit Salz abschmecken.
8. Die Fleischpfanne mit der Kokosmilch aufgießen und mit Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken.

Fazit zur Diät
Nach der Eingewöhnungszeit fällt der Verzicht meistens leichter und ein dauerhafter Erfolg ist vorprogrammiert. Auch die Prominenz, wie Megan Fox und Matthew McConaughey, profitiert von der Steinzeitdiät. Am besten gehst du nach dem Prinzip Schritt für Schritt vor – nicht über den Verzicht nachzudenken und sich jeden Tag den Sinn und Zweck der Paleo Diät vor Augen halten.

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