Ayurveda Diät für Männer- Diätplan, Kosten, Rezepte, Bücher

„Schön und Glücklich in Balance“ ist das Geheimnis des Ayurveda.

Im Ayurveda stehen die 5 Grundelemente, Erde, Wasser, Luft, Feuer und Raum in einer Verbindung, daraus entstehen 3 Grundkonstitutionen die völlig unterschiedlich sind. Diese nennt man Doshas, Vatta (Wind), Pitta (Sonne), Kapha (Mond).

Um, im ayurvedischem Sinne, gesund zu bleiben, müssen diese in Harmonie zueinander stehen. Das Miteinander der Doshas spiegelt sich in der Individualität von jedem einzelnen wieder, mit all seinen Stärken und Schwächen.

Bücher – Ayurveda Diät für Männer

Übersetzt heiß Ayurveda „Das Wissen vom Leben“. Besonders im Mittelpunkt steht neben der Ernährung, die seit Jahrtausenden bewahrten Anwendungen und Massagen. Diese sollen zur Ruhe, Entspannung und Wohlbefinden führen.

Heutzutage sind wir alle dem alltäglichem Stress ausgeliefert. Durch das ganzheitliche ayurvedische Konzept, soll der Körper, Geist und die Seele wieder in Balance geschafft werden. Der erste Schritt zur Gesundheit ist immer das innere Wohlgefühl. Dies will Ayurveda mit unterschiedlichen Mitteln erreichen und dann kommt das Glück von ganz allein. Ayurveda wird auch gern als „Jungbrunnen“ bezeichnet. Dann wenn die Doshas im Gleichgewicht zueinander sind, wirkt Ayurveda verjüngend und verlangsamen sogar den Alterungsprozess.

Die Geschichte von Ayurveda

Das altindische „template=”table”/“ befasst sich mit der vollkommenen Gesundheit von Körper, Geist und Seele.

  • In dem Geist von jedem einzelnen Menschen liegt dieser Ursprung und er ist uns sehr vertraut. Zumindest ist dies die Auffassung der ayurvedischen Lehre. Viele glauben, dass der wirkliche Ursprung aus überlieferten Texten oder Geschichten stammt, so ist es leider nicht ganz.
  • Jeder von uns trägt es in sich selbst. Der Ort für vollkommene Gesundheit, die Quelle des Wissens für Heilung, liegt ganz tief in uns drin. Man muss nur genau auf sich hören und behutsam mit sich selbst umgehen.

Die Anfänge des Ayurveda lassen sich bis in die Zeit der vedischen Kulturepoche Indiens vor mehr als 7000 Jahren zurückverfolgen. Zum ersten Mal offiziell schriftlich überliefert wurde es vor etwa 4000 Jahren. Man vermutet, dass diese ersten Überlieferungen aus dem Himalaya und Teilen von Tibet kommen.

Die Lehre sagt, dass die Medizin stets als Vorsorge betrachtet werden soll. Sie sollte um den Menschen kreisen, aber auf keinen Fall um die Krankheit. Im Gegensatz zu den westlichen Gesundheitssystemen, präsentiert es sich als Lebenskonzept. Es will nicht nur Krankheiten heilen, sondern in erster Linie eine Antwort auf die Frage „Was ist der Sinn des Lebens?“ geben.

  • Nach ayurvedischer Auffassung ist ein Mensch gesund, wenn die Physiologie im Gleichgewicht ist, die Gewebe- und Ausscheidungsfunktionen normal sind, wenn man sich im inneren Glück befindet und wenn die Verdauung und der Stoffwechsel gut zusammen arbeiten.
  • Über Tausende von Jahren wurde das vedische Wissen von Meistern und Schülern mündlich weitergeben.
  • Erst viel später wurden diese mündlichen Überlieferungen auch aufgezeichnet.Ayurveda gilt als ältestes und vollständig integriertes System für Gesundheit und Langlebigkeit. Es hat sich über Jahrtausende bis heute bewährt.

Die ayurvedischen Grundlagen

Wörtlich übersetzt heißt Ayurveda „ Lebensweisheit oder Lebenswissenschaft“. Es setzt sich aus den indischen Wörtern Ayus (Leben) und Veda (Wissen) zusammen. Die menschliche Gesundheit, Krankheit sowie die Ernährung ist ein sehr wichtiger Aspekt. Die Kombination aus Erfahrungswerten und Philosophie fließen hier ein

Eine Grundregel lautet:

„Was immer wir selbst tun können, um unsere eigene Gesundheit zu stärken, wirkt besser als das, was andere für uns tun.“

Im Ayurveda spricht man von unterschiedlichen Temperamenten oder Lebensenergien, den sogenannten Doshas:

  • Kapha – Das Strukturprinzip
  • Pitta – Das Stoffwechselprinzip
  • Vata _ Das Bewegungsprinzip

Doshas, die man auch als Bioenergien bezeichnen kann, beeinflussen den Körper.

Nach Ayurvedischer Auffassung kommen sie in jedem Organismus vor. Meist treten sie allein oder als Paar auf, nicht selten fließen 3 Doshas ineinander. Die Doshas sollten sich in einem harmonischen Gleichgewicht befinden. Dann spricht man von einem gesunden Organismus.

Eine große Rolle im Zusammenspiel mit den Doshas spielt die Elementelehre. Nach Aristoteles kam zu den vier Grundelementen Feuer, Wasser, Luft und Erde noch die 5. Wesenheit als Himmelsbaustein dazu. Der Äther (Raum).

Wenn man nun alles zusammen nimmt, die Doshas und die 5 Elemente, in Verbindung mit der Spiritualität, kann man die zentralen Elemente des Ayurvedas betrachten.

  • Ayurveda – Massage und Reinigungstechniken
  • Spirituelle Yogapraxis
  • Pflanzenheilkunde und
  • die für uns relevante fundierte Ernährungslehre.

Die drei Bioenergien

Das Dosha Kapha

Kapha verbindet die Elemente Wasser und Erde. Regelt den Flüssigkeitsaustausch und ist für die Körperstruktur verantwortlich. Außerdem ist Kapha verantwortlich für die biologische Stärke, die Stabilität und fördert die natürlichen Abwehrkräfte.

Mangelnde Harmonie im Dosha Kapha, verweist auf eine Überfunktion und der somit verbundenen Trägheit bis hin zur Faulheit und Übergewicht. In der Regel ist man ruhig und ausgeglichen, man verdaut langsam, hat einen gesunden, tiefen und langen Schlaf und hat nur selten Stress.

Bei diesen Störungen sollte man bittere, würzige und scharfe Lebensmittel sowie leichte und warme Mahlzeiten bevorzugen. Vermeiden sollte man süße, saure oder salzige Lebensmittel, zu große Portionen und Zwischenmahlzeiten. Im Tagesverlauf sollte man nur lauwarme Getränke zu sich nehmen, dies regt die Verdauung an.

Das Dosha Pitta

Pitta verbindet die Elemente Feuer und Wasser und ist zuständig für das Verdauungssystem und den Stoffwechsel. Es regelt den Wärmehaushalt im Körper und ist zuständig für den Intellekt und emotionalen Ausdruck.

Wenn man eine ungeduldige bis jähzornige Persönlichkeit aufweist, oft wütend und intolerant ist, kennzeichnet dies Störungen des Pitta. Oft verbunden mit Hautproblemen und Hitzeempfindlichkeit.

Man sollte Lebensmittel bevorzugen, die eine kühlende Wirkung haben. Kühles Wasser, Fruchtsäfte oder abgekühlter Tee können dabei sehr gut helfen. Man sollte fette und stark gewürzte Nahrungsmittel sowie saure Früchte, Erdnussbutter oder Knoblauch vermeiden. Rohe Früchte und Gemüse sind zu bevorzugen.

Das Dosha Vata

Vata verbindet die Elemente Luft und Raum. Vata ist zuständig für alle Bewegungsabläufe im Körper. Außerdem steuert es das Wachstum, die Kreativität, das Wachsein und die Klarheit.

Störungen kennzeichnen den Lebensstil unserer Zeit. Man ist gestresst, nervös, besorgt und unruhig. Das sind jene Anzeichen auf mangelnde Harmonie im Dosha Vata.

Um diese Störungen zu beheben, sollte man süße, saure und durchfeuchtete Lebensmittel bevorzugen. Regelmäßige Essenszeiten in Verbindung mit viel Milch, Gewürz – oder Kräutertee können sich sehr positiv auswirken. Süße Früchte wie Mangos oder Bananen sind vorteilhaft.

Die Ayurvedische Ernährung

Das Leben ist eine Einheit von Körper, Sinnen, Verstand und Seele. Die Nahrung die wir aufnehmen, wird in Doshas, Basisstoffe und Abfallprodukte umgewandelt. So hat die Nahrungsaufnahme, Verarbeitung, Absorption und der Stoffwechsel Auswirkungen auf Gesundheit und Krankheit.

  • Unter einer ausgewogenen Ernährung versteht man im Westen die übliche Klassifizierung von Lebensmitteln in ihre enthaltenen Nährstoffe wie Proteine, Fette und Kohlenhydrate.
    Im Ayurvedischen sollte das Verdauungsfeuer immer angeregt sein. Es wird beeinflusst durch die Qualität der Lebensmittel.
  • Diese sollten nach Möglichkeit naturbelassen sein und immer frisch zubereitet werden. Denn warme Kost lässt sich besser verdauen. Die ayurvedische Ernährung unterteilt man in Qualität, Geschmack und in die sechs wichtigen und unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Außerdem nehmen die Gewürze einen sehr hohen Stellenwert ein.

Die Nahrungsmittel – Richtlinien

Obst Gemüse Getreide

Vata

  • ja Süße Früchte, Aprikosen, Avocados, Banane, Beerenobst, Kirschen Gekochtes Gemüse, Spargel, Rote Beete, Karotten, Gurke, Knoblauch, grüne Bohnen, Okra (gekocht), Zwiebel (gekocht), Kartoffel (süß), Rettich, Zucchini Reis und Weizen
  • nein Trockenfrüchte, Äpfel, Preiselbeeren, Birnen, Granatäpfel, Wassermelone Rohes Gemüse, Broccoli, Rosenkohl, Kohl, Blumenkohl, Stangensellerie, Aubergine, Blattgrün, Salat, Pilze, Zwiebel (roh), Petersilie, Erbsen, Paprika, Kartoffeln (weiße), Spinat, Sprossen, Tomaten Gerste, Buchweizen, Mais, Hirse, Hafer (trocken), Roggen

Pitta

  • ja Süße Früchte, Äpfel, Avocados, Kokosnuss, Feigen, Trauben (dunkle), Süße und bittere Gemüsearten, Spargel, Broccoli, Rosenkohl, Gurke, Blumenkohl, Stangensellerie, Blattgrün, Salat, Pilze, Erbsen, Petersilie, Paprika (grüne), Kartoffeln, Sprossen, Zucchini Gerste, Hafer (gekocht), Reis (Basmati), Reis (weißer), Weizen
  • nein Mangos, Melonen, Orangen (süße), Pflaumen (süße), Granatäpfel, Dörrpflaumen, Rosinen Scharfe Gemüsearten, Rote Beete, Karotten, Aubergine, Knoblauch, Zwiebel, Paprika, Rettich, Spinat, Tomaten Buchweizen, Mais, Hirse, Hafer (trocken), Reis (brauner), Roggen

Kapha

  • ja Äpfel, Aprikosen, Beerenobst, Kirschen, Preiselbeeren, Feigen (trockene), Mangos, Pfirsiche, Persimonen, Granatapfel, Dörrpflaumen, Rosinen Scharfe und bittere Gemüsearten, Spargel, Rote Beete, Broccoli, Rosenkohl, Kohl, Karotten, Blumenkohl, Stangensellerie, Aubergine, Knoblauch, Blattgrün, Salat, Pilze, Zwiebel, Petersilie, Erbsen, Paprika, Kartoffeln, Rettiche, Spinat, Sprossen Gerste, Mais, Hirse, Hafer (trocken), Reis (Basmati, in kl. Mengen), Roggen
  • nein Süße und saure Früchte, Avocados, Bananen, Kokosnuss, Feigen, Grapefruit, Trauben, Zitronen, Melonen, Papaya, Pflaumen Süße und saftige Gemüsearten, Gurke, Kartoffeln (süße), Tomaten, Zucchini Hafer (gekocht), Reis (brauner), Reis (weißer), Weizen

Tierische Produkte Hülsenfrüchte Nüsse Samen Süßmittel Gewürze

Vata

  • ja Rind, Huhn oder Truthahn (weißes Fleisch), Eier (gebraten oder Rührei), Meeresfrüchte Mung-Bohnen, Tofu, schwarze und rote Linsen Alle Nüsse sind empfehlenswert, in kleinen Mengen Alle Samen sind empfehlenswert, in kleinen Mengen alle Süßmittel außer… Alle Gewürze sind empfehlenswert
  • nein Lamm, Schwein, Hase, Wild Keine Hülsenfrüchte, außer.. Zucker

Pitta

  • ja Huhn oder Truthahn (weißes Fleisch), Eier (Eiweiß), Hase, Garnelen (kl. Mengen), Wild alle Hülsenfrüchte, außer… Kokosnüsse Sonnenblumen- und Kürbissamen alle Süßmittel, außer… Koriander, Zimt, Kardamom, Fenchel, Curcuma und schwarzer Pfeffer in kleinen Mengen
  • nein Rind, Eier (Eigelb), Lamm, Schwein, Meeresfrüchte Linsen Keine Nüsse,

Kapha

  • ja Huhn oder Truthahn (dunkles Fleisch), Eier (Rührei, keine gebratenen Eier), Hase, Garnelen, Wild alle Hülsenfrüchte sind empfehlenswert außer… Sonnenblumen- und
    Kürbissamen roher Honig Alle Gewürze sind empfehlenswert
  • nein Rind, Lamm, Schwein, Meeresfrüchte weiße Bohnen, Sojabohnen, schwarze Linsen Keine Nüsse Keinen Samen

Qualität:

  • Die „Ultrareinen“, die sattvischen Nahrungsmittel (Reis, Getreide, frisches Gemüse, Blattsalate, Nüsse, Honig). Das sattvische Essen ist von der Grundwirkung her süß, leicht verdaulich, bekömmlich, ölig sowie ausgeglichen im Nährstoffgehalt und vegetarisch. Es enthält alle sechs Geschmacksrichtungen und fördert gesunde, geistige und körperliche Qualitäten. Insbesondere vermehrt es die Zufriedenheit und Ausgewogenheit des Menschen, schenkt innere Ruhe und Gelassenheit.
  • Die „Muntermacher“, die rajasischen Lebensmittel (Lauch, Knoblauch, Essig, Käse, Erdnüsse, Hähnchen). Diese Lebensmittel fördern im Übermaß genossen, emotionale Unausgeglichenheit, Gefühlswallungen, Ärger und Reizbarkeit, Missgunst, Neid und Unwohlsein. Im Ayurveda gilt die Nahrung vor allem auch dann als rajasisch, wenn sie zu trocken, zu heiß oder einseitig sauer oder salzig und scharf ist.
  • Die „Ignoranten“, die tamaischen Lebensmittel (Chips, Hamburger, Fertiggerichte, Alkohol, große Mengen an Fleisch, Schokolade). Diese Lebensmittel sollte man im Ayurvedischen vermeiden. Sie gefährden die Gesundheit, wirken sich sehr negativ auf die Stimmung aus und beschleunigen den Alterungsprozess.

Geschmack

Bei der ayurvedischen Ernährung legt man sehr großen Wert auf den Geschmack. Man würzt mit sehr vielen und verschiedenen Gewürzen. Jedes Gericht erhält somit seine eigene unverwechselbare Note. Das hält einen gesund und fit. Daher wird die Nahrung in sechs Geschmacksrichtungen unterteilet, die auf jeden Dosha – Typen abgestimmt sind.

Die 6 Geschmacksrichtungen

Die sechs Geschmacksrichtungen, die Rasas, sind im Ayurveda sehr wichtig und bekommen einen sehr hohen Stellenwert zugesprochen. Damit wird die Qualität der unterschiedlichen Speisen unterschieden. Jede der 6 Geschmacksrichtungen hat eine bestimmte Auswirkung auf den Organismus. Ayurveda sagt, dass die verschiedenen Geschmacksrichtungen zusammen eine Symphonie eingehen und ein perfektes Zusammenspiel ermöglichen. Sie sind die Klangfarbe der Lebensmittel.

Eine ausgewogene Mahlzeit sollte alle rasa enthalten. Dies fördert die Gesundheit und das Wohlbefinden. Wenn dies einmal nicht möglich sein sollte, ist es auch möglich, die sechs Geschmacksrichtungen auf einen Tag zu verteilen.

  • Süßes
    Wirkt stabilisierend, stärkend und beruhigend auf den Körper. Süß ist nicht nur der Zucker, es kommt auch in Getreide und Kartoffeln vor.
  • Saures
    Stillt den Durst, wirkt stimulierend und regt den Kreislauf und den Appetit an. Säurehaltige Früchte enthalten diese Geschmacksrichtung aber auch gegehrte Lebensmittel
  • Salziges
    Wirkt reizlindern und abführend. Regt den Wasserhaushalt, den Appetit und die Verdauung an. Es ist enthalten in Speisesalzen und Meeressalzen.
  • Scharfes
    Regt den kompletten Stoffwechsel an und wirkt sehr reinigend, stimulierend, abführend, schweißtreibend, schmerzstillend. Es ist in vielen Kräutern und Gewürzen zu finden.
  • Bitteres
    Reinigt und entgiftet den Körper. Man findet es in verschiedenen Salaten, Gemüse und auch in Obst.
  • Herbes
    Verhindert die Anlagerung von Wasser, wirkt sehr harntreibend. Es ist enthalten in Kohl, Spargel, Kartoffeln sowie in hellgrünen Blattgemüsen.

Gewürze mit heilender Kraft

Die ayurvedische Küche ist bekannt für seine ausgefallene Zusammenstellung von Gewürzen und Kräutern. Genau deshalb ist sie auch hier bei uns so sehr beliebt.
Jede Mahlzeit sollte die sechs Geschmacksrichtungen süß, salzig, sauer, bitter, scharf und herb beinhalten.

  • Gewürze gelten als göttliche Nahrung, die heilende Kräfte besitzen und sie unterstützen unser Körperfeuer (Agni).Agni ist sehr wichtig für unsere Gesundheit und Wohlbefinden. Es ist zuständig für unsere glänzende Haut, unsere Lebensenergie, die Wärmeregulierung und die Lebensspanne.
  • Agni baut sich bis zur Pubertät auf, nimmt dann langsam ab und wenn unser Agni erlöscht, erlöscht auch das Leben. Deshalb müssen wir Agni stärken und zu einem langen Leben verhelfen.

Beim Kochen sollten viele Gewürze zur Herstellung der Mahlzeit verwendet werden. Da die Gewürze verschiedene Wirkungen auf den menschlichen Körper haben, sollte man sie nutzen um ganz bestimmte Eigenschaften zu fördern und sogar zu mindern. Die Gewürze dienen auch zur Heilung von Krankheiten.

Entsprechend vielfältig sollten Gewürze in der ayurvedischen Küche verwendet werden. Natürlich sollte man den eigenen Dosha – Typ berücksichtigen.

Die Heilende Kunst der Gewürze

  • Anis:
    Bei uns kennt man Anis hauptsächlich als Gewürz für Kuchen, Weihnachtsgebäck und Süßspeisen. In der ayurvedischen Küche verwendet man ihn zum Würzen von Chutneys, Süßspeisen und vor allem von Gemüse. Anis wirkt gegen Blähungen und beruhigt den Darm. Er fördert den Schlaf und wirkt schleimlösend.
  • Zimt:
    Wird für Süßspeisen, Fruchtsäfte und Tees verwendet. Zimt ist ein angenehm aromatisches und anregendes Gewürz, das beruhigt und erwärmt, die Harnausscheidung anregt und Schmerzen stillt. Er kräftigt bei Schwächezuständen und regt den Kreislauf an.
  • Fenchel:
    Das Fenchelkraut lässt sich am besten zusammen mit Créme Fraiche oder Joghurt zum verfeinern von Salatmarinaden oder Gemüsegerichten verwenden. Die Samen findet man oft in Broten und Gebäck. Genau wie Anis fördert Fenchel den Schlaf und hilft gegen Darmkrämpfe.
  • Ingwer:
    Ist ein Stammgewürz der ayurvedischen Küche. Er verleiht verschiedenen Gerichten wie Currys, Chutneys, Süßspeisen, Gemüse- und Fleischgerichte Frische und Pfiff. Der Ingwersaft regt den Appetit und die Verdauung an und hilft gegen Darmkoliken.
  • Kardamom:
    Wird meisten mit Nelken, Ingwer und Zimt gemeinsam verwendet. Im Ayurveda wirkt es als Mittel zur Gedächtnisförderung. Kardamom kräftigt das Herz und wird als Aphrodisiakum verwendet. In Kaffee gerührt verringert er den schädlichen Effekt des Koffeins.
  • Knoblauch:
    Hat eine Vielzahl von medizinischen Wirkungen. Er senkt den Blutdruck, Cholesterinspiegel und hilft bei Verdauungsschwierigkeiten und Appetitlosigkeit.
  • Koriander:
  • Die „chinesische Petersilie“ passt ausgezeichnet zu Tomatengerichten, Gemüse, Suppen und Broten. Koriander hat pittareduzierende Eigenschaften und hilft deshalb bei allen Entzündungen des Magen-Darm-Systems und der Harnwege. Kombiniert mit Ingwer und Kreuzkümmel dient er als wirksames Mittel gegen fieberhafte Erkrankungen
  • Kreuzkümmel:
    Ist ein Klassisches Gewürz der ayurvedischen Küche. Wegen seiner stark entblähenden und vattareduzierenden Wirkung ist der Kreuzkümmel besonders für Gerichte aus Hülsenfrüchten, Kohl und Gemüse geeignet.
  • Schwarzer Pfeffer:
    Er gehört zu den am stärksten verdauungsanregenden Gewürzen. Man sollte ihn jedoch stets maßvoll verwenden, denn im Übermaß regt er Pitta an und kann geistige und körperliche Reizzustände hervorrufen.

Eine perfekte Mahlzeit – Ayurveda Diät & Ernährung für Männer

Im Ayurveda werden Nahrungsmittel grundsätzlich in drei Klassen, den Gunas, unterteilt.

  • Satva – Guna: Milchprodukte, Getreide, Früchte und Gemüse, süß und saftig sowie ölig, sie verlängern die Lebensdauer und steigern die Zufriedenheit
  • Rajo – Guna: zu bittere, saure, salzige, scharfe, heiße oder trockene Lebensmittel erhitzen Körper und Psyche durch Überstimulation und verursachen Aggressionen, zum Beispiel Chili, Zwiebel und Knoblauch, aber auch Alkohol und andere Drogen regelmäßig in unangemessener Menge
  • Tamo – Guna: überreife bis faule Lebensmittel, abgestandene oder aufgewärmte Nahrungsmittel

Eine Ananas beispielsweise, frisch von der Staude gepflückt ist somit der Sattva zugeordnet, sie ist in ihrer edelsten und reinsten Form sattvik. Vor diesem Stadium, wenn sie noch grün, leicht sauer und fest ist, nennt man das rajasik. Eine Ananas die schon vom Baum gefallen ist und etwas lag, wird als tamasik bezeichnet.

In jeder Mahlzeit sollten alle drei Gunas in einem ausgewogenen Verhältnis vorhanden sein. Was natürlich nicht so einfach ist, denn eine Banane kann an der einen Stelle noch grün sein und an einer anderen schon gelb.

Wenn man nun neben den Gunas auch noch die Doshas der einzelnen Gäste und die 6 Geschmacksrichtungen, die jedes Essen haben sollte, berücksichtigt, wird Kochen nach Ayurveda zu einer Kunstform und dann spricht man von einer perfekten Mahlzeit.

In der ayurvedischen Küche wird eine vegetarische Ernährung bevorzugt, kombiniert mit Milch, Sahne, Joghurt und Kefir (dickflüssiges, kohlensäure- und leicht alkoholhaltiges Milchgetränk). Eier und Käse, Fleisch und Fisch werden weniger verwendet. Alles was schwer verdaulich ist wie zum Beispiel Rohkost wird gemieden.

In Indien verwendet man kein Fett, sondern Ghee, ein Butterreinfett, und Öl. Diese sind länger haltbar und ideal zum Dünsten, Braten und Frittieren. Doch das Herz der indischen Küche sind die Gewürze. Sie werden anders als bei uns als ganze, frische Früchte oder Samen verwendet. Kurz angeröstet werden sie anschließend gemahlen, denn nur so können die Gewürze ihr unvergleichliches Aroma frei geben. Besondere Aufmerksamkeit erhalten Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom, Zimt, Nelke und Pfefferkörner.

 Die Goldenen Regeln der Ernährung

Die sechs goldenen Regeln der ayurvedischen Ernährungslehre sollte man versuchen zu berücksichtigen. Wir alle wollen unser Wohlbefinden steigern. Durch diese einfachen Weisheiten der Ernährung, sollte es ein leichtes sein, seinen Körper ins Gleichgewicht zu bringen.

  • 1. Jede Mahlzeit immer an einem ruhigen Ort zu sich nehmen. Damit die Verdauung angeregt wird, entspannt hinsetzten, sich zeitnehmen und sorgfältig kauen. Wenn man nicht genügend Zeit hat, sollte man lieber eine Mahlzeit ausfallen lassen und die nächste ganz ohne Stress zu sich nehmen.
  • 2. Die Hauptmahlzeit sollte das Mittagessen sein. Am Abend eher was leichtes. Der Körper sollte am Abend keine Giftstoffe mehr produzieren. In der Nacht soll man sich erholen.
  • 3. Möglichst natürliche Lebensmittel zu sich nehmen. Zusatzstoffe in Lebensmitteln produzieren zusätzliche Giftstoffe im Körper
  • 4. Man sollte versuchen auf frische Lebensmittel zurückzugreifen. Tiefgekühlte Lebensmittel sollte vermieden werden
  • 5. Niemals heiß und kalt zusammen essen. Die Lebensmittel sollten nicht direkt aus dem Kühlschank verzehrt werden. Auf Eiswürfel sollte grundsätzlich verzichtet werden
  • 6. Trennkost ist sehr gut für den Organismus.

Beispiel eines schmackhafter Ernährungsplans

Frühstück:

Dinkelbrei mit frisch geriebenen Apfel

Mittag:

Gedünstetes Obst
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Erbsen – Kokossuppe mit Ingwer
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Zanderfilet mit Gurkencurry und Kräuterreis

Abendessen:

Mango Salat mit Kokosschaum
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Mais – Fenchelsuppe
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Gebratenes Baramundifilet auf pikanten Glasnudeln

Info: Auch wenn es einige Diäten gibt, die besser für Frauen konzipiert/geplant wurden, ist die Gewichtsabnahme mit einem Kaloriendefizit, bewusster Ernährung und Sport sowie jede Diät grundsätzlich auch für Männer bzw. Herren zum Abnehmen geeignet. Man sollte sich selbst zu Diäten & Abnehmen für Männer informieren und die passende Diät für sich selbst finden!

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